Neubeuern – Der Vorfall ist kurios: War es Unachtsamkeit oder doch vielleicht eine Mutprobe. Da ist sich die Polizei nicht so sicher, wie Rudolf Weber von der Polizeiinspektion Brannenburg der Heimatzeitung auf Nachfrage bestätigte.
Am vergangenen Mittwoch fuhr gegen 14 Uhr eine 52-jährige Flintsbacherin auf der Samerstraße von Altenbeuern in Richtung Neubeuern. Kurz vor der Abzweigung zum Marktplatz in Neubeuern sah die Autofahrerin einen etwa zehn- bis zwölf-jährigen Buben auf dem Gehsteig stehen. Der Jugendliche sei etwa 1,40 Meter groß gewesen und habe mittelblondes lockiges Haar, so die Flintsbacherin. Weil der Bub sehr nahe am Bordstein stand, bremste die Autofahrerin ihren silbernen Suzuki vorsorglich ab und beobachtet, was der Bub weiter vor hatte.
Nachdem sie fast an ihm vorbeigefahren war, machte der Jugendliche plötzlich einen Satz und touchierte den Suzuki an der Beifahrerseite. Sie sei daraufhin sofort stehen geblieben, so die 52-Jährige der Polizei Brannenburg gegenüber.
Der Bub habe anschließend noch kurz der Autofahrerin zu gewunken und sei dann in unbekannter Richtung davon gelaufen. Auch eine sofortige Suche im Ort sei negativ verlaufen.
„Am Suzuki selbst ist kein Sachschaden entstanden“, so der Polizeibeamte von der zuständigen Polizeiinspektion in Brannenburg. Es sei bisher auch nicht bekannt, ob der Jugendliche bei der Kollision verletzt worden ist. Möglicherweise hat der Schulranzen den Aufprall abgemildert. Die Polizei Brannenburg sucht nun dringend Zeugen, die den Hergang beobachtet haben oder den Bub kennen. Informationen bitte unter 08034/9068-0.