„So sehr hat Gott die Welt geliebt“ – so war das Passionskonzert vom Singkreis Großkarolinenfeld unter der Leitung von Wiltrud Rothmayer (Zweite von links) überschrieben. Einleitend spielte in der katholischen Pfarrkirche Heilig Blut die Musikgruppe mit Olga Holy am Klavier, Aurelia Franke (Querflöte) Sebastian Rothmayer (Bass) und Wiltrud Rothmayer (Flöte) „Jesus bleibt meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Es folgte das alte Passionslied von Friedrich von Spee „In stiller Nacht zur ersten Wacht“. Alle Jahre wieder erklingen bei dieser besinnlichen Stunde Lieder und Melodien aus verschiedenen Epochen, wie etwa das Volksstück „Das bittere Leiden“ aus dem Jahre 1840. Anschließend erklang das Lied „Da Jesus in den Garten ging“. Bevor Chor und Besucher gemeinsam das Stück „Holz auf Jesu Schultern“ anstimmten, war „Schönster Jesu“ aus dem Kärntner Passionsspiel zu hören. Darauf folgte die Volksweise „Du liebes Kreuz“ aus dem Dachauer Passionsspiel. Weiter ging es mit zwei Liedern aus dem 16. Jahrhundert. Die Damen des Singkreises ließen die abendliche Stunde mit „Adoramus te Domine“, „They crucified my Lord“ und dem „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart ausklingen. Pfarrer Drago Curic bedankte sich bei Wiltrud Rothmayer mit herzlichen Worten und einem Fläschchen Messwein für die musikalische Einstimmung in die Passionszeit.Foto Greiner