Feuerwehr Kirchensur

Der Weg in die Zukunft ist geebnet

von Redaktion

Die Feuerwehr Kirchensur zog bei der Jahresversammlung im Gasthaus Höhne in Kirchensur Bilanz – es war ein vergleichsweise ruhiges Jahr für die Wehr – und ehrte verdiente Mitglieder.

Amerang – Zufrieden blickte der Vorsitzende Philipp Lamprecht auf das vergangene Jahr. Die Wehr habe sich an einigen Vereinsfesten wie beispielsweise der Fahrzeugweihe der Kameraden in Schnaitsee beteiligt. Außerdem habe man den Florianstag ausgerichtet und zum ersten Mal ein Petersfeuer veranstaltet, das gut angekommen sei. Einige Wehren hätten sich zudem angesagt, um das Feuerwehrhaus zu besichtigen.

Kassier Josef Beham junior hatte ein leichtes Minus zu verbuchen. Das sei darauf zurückzuführen, dass noch einige Nachzahlungen für das Vereinsfest 2016 zu leisten waren. Insgesamt gestalte sich die Kassenlage aber zufriedenstellend. „Wir haben mit 53 Aktiven, darunter vier Frauen, eine sehr gute Mannschaftsstärke“, betonte Kommandant Sebastian Stadler. Der Ausbildungsstand sei sehr erfreulich und mit neun Jungfeuerwehrlern – darunter zwei Mädchen – sei der Weg in die Zukunft geebnet. Insgesamt sei die Kirchensurer Wehr gut aufgestellt. Mit zwei Brandeinsätzen und fünf technischen Hilfeleistungen sowie einigen „sonstigen Hilfeleistungen wie zum Beispiel Sturmschäden, sei das Jahr verhältnismäßig ruhig verlaufen. Um den wachsenden Anforderungen der Feuerwehr gerecht zu werden, brauche es neben der technischen Ausstattung auch die entsprechende Ausbildung. Die Kameraden hätten 21 Übungen absolviert, davon vier Digitalfunkübungen. Stadler hob den Zusammenhalt in der Wehr hervor und ehrte gemeinsam mit Kreisbrandrat Richard Schrank Konrad Auer, Ludwig Meier, Konrad Stöber, Robert Mariel, Josef Beham, Georg Sachsenhammer, Heinz Höhne und Johann Sachsenhammer für 40 Jahre sowie Franz Löw, Leonhart Bis, Bernhard Auer, Mathias und Philipp Lamprecht für 25 Jahre aktive Dienstzeit. Jugendleiter Lukas Maier gab einen Überblick über die Nachwuchsarbeit. Demnach absolvierten fünf Jugendliche erfolgreich die Grundausbildung und machen heuer weiter mit der Truppmann-Ausbildung. Weitere vier Jugendliche beginnen die Grundausbildung. Der Atemschutzbeauftragte Andreas Bacher erläuterte kurz den Ausbildungsgrad der 14 Atemschutzträger. Neben den regelmäßigen Übungen besuchten sie mehrmals die Kriechstrecke in Prien und einmal das Brandhaus in Traunreut.

Zweiter Bürgermeister Konrad Linner dankte der Feuerwehr für die geleistete Arbeit und den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten, der für die Gemeinde enorm wichtig und darüber hinaus auch unbezahlbar sei. Auch Kreisbrandrat Richard Schrank bedankte sich in seinem Grußwort für den Einsatz der Floriansjünger zu jeder Tages- und Nachtzeit. Er erläuterte kurz den Alarmierungsplan und die Arbeit der Inspektion. Abschließend gab der Vorsitzende Philipp Lamprecht eine kurze Terminvorschau. Am 30. Juni ist wieder Petersfeuer in Kirchensur, am 5. August Fahrzeugweihe in Schlicht.

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