Dettendorfer sammelte 6000 Euro

von Redaktion

Statt Geschenken Spendensammlung für Raffi

Nußdorf – Nachdem der zweijährige Raphael an einer besonders aggressiven Form der Leukämie erkrankt war, wurde für ihn alles getan, was medizinisch möglich war (wir berichteten). Allerdings schlugen die gängigen Behandlungen nicht an. In Deutschland galt er als „austherapiert“, obwohl die Krankheit noch lange nicht besiegt war.

Seit vielen Jahren ist es in der Nußdorfer Spedition Johann Dettendorfer gute Tradition, im Rahmen der Weihnachtsfeier die Freude über ein gelungenes Geschäftsjahr mit Menschen, die in Not geraten sind, zu teilen. Markus Pfaffinger, Mitarbeiter der Spedition, kannte die Situation, in der sich Raffis Eltern befanden. Insgesamt kamen so 6000 Euro zusammen. Zwischenzeitlich fand die Behandlung in den USA statt, von der der Bub mit seinen Eltern erst kürzlich zurückgekehrt ist. Die Therapie habe nun Erfolg gezeigt, erklärte Vater Andreas Fischer bei der Übergabe des Spendenschecks: „Wir setzen jetzt unsere ganze Kraft und Hoffnung auf eine dauerhafte Heilung.“ Eine spezielle Therapie, die in den USA entwickelt wurde, hatte Raffi und seinen Eltern neue Hoffnung gegeben. Die Kosten für das Spezialverfahren werden allerdings von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Stiftung „Care-for-Rare“ beteiligt sich mit einem Teil an den Behandlungskosten, jedoch fehlt noch eine große Summe.stv

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