Pittenhart verabschiedet Haushalt

Kinderkrippe schlägt zu Buche

von Redaktion

Um 40 Prozent steigen im Vergleich zum Vorjahr die Ausgaben im Pittenharter Haushalt. Grund dafür sind zahlreiche Investitionen – beispielsweise der Bau einer Kinderkrippe sowie die Erweiterung des Baugebiets „Hinzinger Länder“.

Pittenhart – Nach der Vorberatung in einer eigenen Sitzung verabschiedete nun der Gemeinderat Pittenhart den Haushalt 2018 als Satzung. Der Pittenharter Haushaltsplan für 2018 umfasst in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt zusammengerechnet Ausgaben von 5,94 Millionen Euro – eine deutliche Steigerung um rund 40 Prozent mehr als 2017. Die Steigerung hängt vor allem mit der großen Aufgabe, der Errichtung eines Kinderkrippengebäudes, zusammen. Hierfür sind in diesem Jahr allein 950000 Euro vorgesehen.

500000 Euro für den Breitbandausbau

Weitere große Posten im Vermögenshaushalt von insgesamt 3,2 Millionen Euro sind 632000 Euro für die Erschließung eines ersten großen Abschnittes der Erweiterung des Baugebietes „Hinzinger Länder“ durch Straßenbau und Kanalisation und 540000 Euro für denErwerb von unbebautem Grundbesitz, um für künftige Baulandausweisungen, Tauschgrund und Ökoausgleichsflächen genügend gemeindlichen Grund zur Verfügung zu haben.

Dazu kommen noch die 503000 Euro für die Erweiterung der Breitbandversorgung. Für die Finanzierung der Ausgaben wurde eine Kreditaufnahme von 600000 Euro in den Pittenharter Haushalt 2018 eingestellt. Wie viel davon teilweise als kurzfristiges Darlehen in Anspruch genommen werden muss, hängt unter anderem davon ab, wie die Zuschüsse für die Kinderkrippe im Haushaltsjahr 2018 fließen.

Finanzplan beschlossen

Der Finanzplan bis 2021, der in dieser Sitzung ebenfalls verabschiedet wurde, sieht für das Jahr 2019 die Fertigstellung der Kindertageseinrichtung und den Straßenbau der Gemeindeverbindungsstraße Taxenberg vor. Die in den nächsten Jahren anstehende Umsetzung des Hochwasserschutzkonzepts kann noch nicht in konkreten Zahlen prognostiziert werden, so dass dafür noch keine Mittel im aktuellen Finanzplan enthalten sind.

Fördermittel des Bundes

Bürgermeister Sepp Reithmeier berichtete in der Sitzung, dass der Gemeinde für den Neubau der Kindertagesstätte auch Fördermittel des Bundes zugesagt worden seien, so dass die Kommune von einer 80-prozentigen Förderung der Gesamtmaßnahme ausgehen könne. In dem Neubau werde man eine zeitgemäße barrierefreie Einrichtung haben, in der der Kindergarten als integrativer geführt werden könne und solle. Es sei geplant, dass das Gebäude noch heuer im Spätherbst fertiggestellt sein werde.igr

Artikel 1 von 11