Kleine Gartleranwärter bauen Nistkästen

von Redaktion

Ziel: Jugendgruppe soll in Riedering entstehen

Riedering – Die erste Aktion war gleich ein Erfolg: Der „Meisennistkastenbau“ beim Gartenbauverein Riedering war der Startschuss für die Aktion „Streuobstwiese, Apfel beiß rein“. Ziel der Gartler ist, in Riedering eine Jugendgruppe zu bilden. Im Rahmen dieser Aktion werden heuer noch weitere Aktivitäten angeboten. Eine „Wildkräuterwanderung“ findet am 28. April statt und Ende August ein Apfelfest.

Mit großem Eifer bauten bei der Startaktion 17 Kinder ihre eigenen Vogelnistkästen unter Anleitung des Vorsitzenden des Gartenbauvereins, Thomas Pummerer, und seinem Team.

Um einen Nistkasten zu bauen, müssen gewisse Regeln beachtet werden, lernten die Kinder schnell. Da Meisen Höhlenbrüter sind, sei es wichtig, dass der Nistkasten geschlossen ist und nur über ein Einflugloch Zugang biete. Der perfekte Durchmesser des Einfluglochs variiere je nach Meisenart. Für Blau-, Tannen-, Sumpf-, Weiden- und Haubenmeise beträgt er 2,8 Zentimeter. Für die Kohlmeise 3,2 Zentimeter; dieser wird auch von Sperlingsarten genutzt.

Angebracht wird der Nistkasten am besten an Hauswänden oder Bäumen, zwei bis drei Meter über dem Boden. Das Einflugloch sollte in Richtung Osten oder Südosten ausgerichtet sein, um für die richtige Temperierung im Inneren des Kastens zu sorgen. Eine Ausrichtung nach Süden ist, außer es sorgen andere Bäume für ausreichend Schatten, zu vermeiden, da die Temperatur sonst zu hoch ansteigt. Idealerweise sollte der Meisenkasten spätestens im März angebracht werden. Der Kasten sollte im Idealfall jeden Herbst gesäubert werden.ni

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