Raubling – Die Sanierungs- und Umbaupläne des Raublinger Unternehmens Bora haben eine wichtige Hürde genommen: Der Raublinger Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung sowohl den Durchführungsvertrag zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan, wie auch den Bebauungsplan selbst einstimmig verabschiedet.
Das Unternehmen, Experte für Lüftungstechnik, will nach dem Erwerb des Bürokomplexes an der Rosenheimer Straße 33 und 35, in denen mittlerweile bereits Abteilungen der Firma untergebracht sind, die Baukörper grundlegend sanieren, aus- und umbauen sowie erweitern.
Nach Angaben von Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger betritt die Kommune mit der Entscheidung Neuland: Denn es ist das erste Mal, dass Raubling einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufgestellt und verabschiedet hat.
Diese Sonderform des Bebauungsplans, die zwischen einem Investor und einer Kommune abgesprochen und ausgehandelt wird, sei durch den notwendigen Durchführungsvertrag für die Gemeinde recht komfortabel, wie Kalsperger findet. Beispiel Finanzierung: „Die ganzen Kosten, selbst wenn das Vorhaben am Ende nicht zustande kommt, trägt letztlich der Investor.“ mw