Bestens gerüstet für 140 Jahre Musikkapelle

von Redaktion

Hoizhauser Musi brillierte beim Frühjahrskonzert – Florian Zäch und Stephan Heinke junior ausgezeichnet – Blumen für Dirigent

Raubling – New York, Wien oder Großholzhausen: Musik verbindet. Wer von den rund 300 Zuhörern auf der musikalischen Reise beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Großholzhausen dabei war, dürfte wohl noch lange davon schwärmen. Selbstverständlich, dass sich die 44 Personen starke Musikkapelle unter der Leitung von Dirigent Stephan Heinke besonders ins Zeug legte, beziehungsweise in die Instrumente griff, war es doch das 65. Konzert im 140-jährigen Bestehen der „Hoizhauser Musi“.

Bereits der sonst nicht übliche Einmarsch in die Raublinger Gemeindehalle deutete auf einen besonderen Abend hin. Die Auswahl der Musikstücke entsprach ganz dem Anspruch zum Auftakt der bevorstehenden Feierlichkeiten zum 140. Jubiläum. Johannes Hartig war dabei federführend. Den musikalischen Anfang machte die Kapelle mit „Vivat Athesis“ von Hans Finatzer, ehe die „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé folgten. Nun ging es musikalisch nach Wien und da durfte der „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß nicht fehlen. Nach diesem Klassiker setzten die Musiker den „Kaiserin-Sissi-Marsch“ von Timo Dellweg drauf.

Johanna Riedl glänzte nicht nur als Ansagerin, sondern auch bei einem Flötensolo, das Johannes Gruber auf dem Tenorhorn zu dem Stück „Großvaters Uhr“ von Peter Schad bravourös begleitete. Dieses Musikstück sei aus der Sicht eines Enkels komponiert, der den Opa als Superstar sieht, so die Erklärung dazu. Der „Mussinan Marsch“ von C. Carl rundete den ersten Teil ab.

In der Pause wurden Florian Zäch mit dem silbernen und Stephan Heinke junior mit dem bronzenen Leistungsabzeichen von Hans Reger, Musikbund Inn-Chiemgau, ausgezeichnet.

„Domi Adventus“ von Alexander Pfluger war als erstes im zweiten Teil zu hören, darauf folgte die „Finkensteiner Polka“ von H. Mück und A. Pfluger. „Emotion pur“ kündigte Riedl an. Auf den Verweis der „New York Overture“ von Klees Vlak wurde auch die Erinnerung an die Flugreise der Kapelle nach New York im Jahre 2002 zur Steuben-Parade gemeinsam mit den Weltstars Siegfried und Roy wieder wach, bei der sie den Amis große Freude bereitet hätten.

Im Konzertablauf ging es weiter mit „Oregon“ von Jacob de Haan und „Sir Duke“ von Stevie Wonder. Stephan Heinke erhielt von den Marketenderinnen für zehn Jahre als Dirigent einen Blumenstrauß, die begeisterten Zuhörer, darunter „Halb Großholzhausen“ einen musikalischen Blumenstrauß in Form einer Zugabe. Sollte das geplante Fest „140 Jahre Musikkapelle Großholzhausen“ vom 13. bis 18. Juni auch so gut ankommen, dann dürfen sich die Besucher heute schon freuen.ru

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