Bad Feilnbach – Schleierfahnder stoppten am Sonntag um 19 Uhr auf der Autobahn A8 auf Höhe Bad Feilnbach einen Toyota und unterzogen den 37-jährigen Fahrer einer Kontrolle. Wie sich herausstellte, lag gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Körperverletzung vor. Seine zu Hilfe gerufene Mutter konnte die Inhaftierung durch Zahlung von über 800 Euro abwenden. Auch stand der Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss. Ein Speicheltest bestätigte den Verdacht und führte zu einer Blutentnahme. Für einen Urintest hatte sich der laut den Beamten wohl polizeierfahrene Münchner vorbereitet. In seiner Unterhose befand sich ein Plastikfläschchen mit fremdem, aber „sauberem“ Urin. Diesen hätte er den Polizisten beim Test statt seines eigenen Urins untergeschoben. Ferner stellten die Beamten fest, dass dem 37-Jährigen der Führerschein entzogen worden war. Er legte eine tschechische Fahrerlaubnis vor. Ob diese gültig ist, wird geprüft.re