Bad Endorf – Unter großer Anteilnahme wurde Franz Pilz im 87. Lebensjahr auf dem Friedhof in Bad Endorf zu Grabe getragen. In der Pfarrkirche St. Jakobus hielt Pfarrer Peter Bergmaier den Seelengottesdienst, der von den Geschwistern Wagenstaller musikalisch gestaltet wurde. Er nahm auch die Einsegnung der Urne vor.
Wie der Geistliche in seinem sehr persönlich gehaltenen Nachruf ausführte, kam Franz Pilz als Jüngster von vier Kindern seiner Eltern Franz und Emilia Pilz 1931 in Kathache in Schlesien zur Welt. Dort wuchs er mit seinen Geschwistern auf und besuchte die Schule. Durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges kam er mit zwölf Jahren mit seiner Familie ins damalige Endorf.
1958 heiratete er Annemarie Oberloher, im Ortsteil Landing schuf sich das Ehepaar ein Eigenheim. Zusammen mit seiner Ehefrau waren die beiden Töchter Annelie und Gertrud seine Lebensstütze.
Franz Pilz war ein gläubiger Familienvater, auch in den Vereinen war er ein geselliger und gern gesehenes Mitglied. 39 Jahre war er bis zu seinem Renteneintritt als Zimmererpolier bei der Firma Großmann beschäftigt. Der Trachtenverein und die Sterbekasse des Rauchclubs Endorf nahmen mit Fahnenabordnung Abschied. re