Garagenanbau mit 1924 freiwilligen Arbeitsstunden gestemmt

von Redaktion

Hauptversammlung: Freiwillige Feuerwehr Tattenhausen zog Bilanz – Auch 2018 stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm

Tattenhausen – Auf ein vergleichsweise ruhiges, jedoch mit zahlreichen Aus- und Weiterbildungen gespicktes Jahr blickte die Freiwillige Feuerwehr Tattenhausen bei der Jahreshauptversammlung zurück. Nach dem von Pfarrer Drago Curic gehaltenen Dankgottesdienst in der Heilig Kreuz Kirche in Tattenhausen trafen sich Ehrenmitglieder, Aktive, Passive und zahlreiche Jugendwehrler beim Wirt, wo der Erste Vorsitzende Ludwig Maier das vergangene Jahr aus Sicht der Vorstandschaft beleuchtete.

Mit einem lebendigen Bericht über die zahlreichen Aktivitäten ließ Schriftführer Georg Baumann das Jahr 2017 Revue passieren. Nicht mehr wegzudenken seien die Floriansjünger aus Tattenhausen. So übernahmen die Feuerwehrler die Absicherung und Absperrung bei zahlreichen Veranstaltungen wie etwa dem Donhauser Gaudiwurm, die Parkplatzeinweisung bei großen Festen des Sportvereins sowie beim Auf- und Abbau von Zelten rund um die Aktivitäten am Ortshaus.

Mit 1924 freiwilligen Arbeitsstunden stemmten die Wehrler in ihrer Freizeit den Garagenanbau mit dem darüberliegenden Schulungsraum. Eine Abwechslung stellte das Weisertweckenfahren zur Geburt von Benedikt, dem Sohn von Mitglied Martin Maicher, dar. Leider senkte sich auch zwei Mal die Vereinsfahne, zur Beerdigung von Ehrenmitglied Georg Hofmann und Manfred Mayer am offenen Grab.

Die Vereinskasse führte Christian Stecher vorbildlich, sodass die Entlastung von den Revisionen vorgeschlagen werden konnte.

„Wir haben mit 47 Aktiven, darunter fünf Frauen, 24 Atemschutzgeräteträgern, zwei Maschinisten, einem Rettungsassistenten und einem Absturz- und Höhensicherungskameraden eine sehr gute Mannschaftsstärke“, berichtete Erster Kommandant Thomas Maierbacher. Der Ausbildungsstand sei sehr erfreulich, und mit drei Jugendanwärtern sei der Weg in die Zukunft geebnet.

Zu einem Dachstuhlbrand, bei dem glücklicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte, einer Kachelofenverpuffung, 16 technischen Hilfeleistungen und zu zwei Fehlalarmen rückten die Floriansjünger mit insgesamt 353 abgeleisteten Stunden aus. In den 27 Gruppen- und den zwei Gemeinschaftsübungen wurde regelmäßig die Koordinierung für den Ernstfall geprobt.

Zwei neue Fahrzeuge

Auch für 2018 stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm. Zudem rücke die Auslieferung der beiden Fahrzeuge in greifbare Nähe. Und dann gehe die Arbeit erst richtig los, stellte Maierbacher den Kameraden in Aussicht.

Lobend sprach sich Kreisbrandinspektor (KBI) Klaus Hengstberger in Sachen Funkdisziplin aus. Der Rückbau des Analogfunkes sei bereits in die Wege geleitet, wobei mit einer Übergangsfrist von fünf Jahren zu rechnen sei.

Kreisbrandrat Richard Schrank ging auf die jüngste Feuerwehrbesichtigung ein, bei der die Gerätschaften, die personelle Besetzung und der Ausbildungsnachweis der Atemschutzträger kontrolliert worden war.

„Schön, dass sowohl der Kreisbrandmeister als auch der Kreisbrandinspektor auf einer Wellenlänge mit den Feuerwehren funken“, ergänzte Kreisbrandmeister Rudi Huber.

Viel Erfolg und allzeit unversehrte Rückkehr von den Einsätzen wünschte abschließend Bürgermeister Bernd Fessler und dankte den Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit.

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