Bienenzüchter

Bienen begeistern Schulkinder

von Redaktion

Flintsbach – Der Rückblick beim Bienenzuchtverein Brannenburg-Nußdorf-Flintsbach. Vorsitzender Christian Obermair freute sich im gut besuchten Saal des Gasthauses Dannerwirt über Imkerkollegen aus Neubeuern und Oberaudorf sowie aus Erl, Niederndorf und Walchsee. Der gemeinsame Gedankenaustausch und Wissenstransfer, so Obermair, sei in der derzeit angespannten Situation mit allgemeiner Bedrohung des Lebensraums der Bienen durch Giftstoffe und Pestizide unverzichtbar und wichtig.

Die vom Vorsitzenden besuchte zweite Jahrgangsstufe der Grundschule Brannenburg brachte den veranschlagten Zeitplan komplett durcheinander, denn die Kinder wollten das Leben der Honigbiene und deren Leistungen für die Natur und letztendlich für uns Menschen sehr intensiv erfahren und stellten viele Fragen. Christian Obermair bezeichnete diese Erfahrung als „äußerst beeindruckend“ und bat die Vereinsmitglieder, sich unbedingt am diesjährigen Ferienprogramm für Schulkinder zu beteiligen.

Ehrenmitglied Konrad Baumgartner berichtete von 379 angelieferten Königinnen zur vereinseigenen Belegstelle Unterwieserwald, davon konnten 308 erfolgreich begattet in ihre heimischen Imkerstände zurückkehren. Obermair sprach von einem großen Glück für den Verein, mit Konrad Baumgartner den „besten Bienenzüchter“ in den eigenen Reihen zu haben, und dankte diesem für seinen unermüdlichen Einsatz.

Schriftführerin Sabine Huber gewährte Einblick in die Besuche beim Züchtertag und der Kreisversammlung sowie den Teilnahmen an der Schmankerlstraße in Rosenheim mit Josef Bliemetsrieder sowie am Pflanzenflohmarkt in Brannenburg. Anfang Dezember soll in Nußdorf ein Gedenkgottesdienst mit Weihe der von Bruder Klemens gefertigten Vereinskerze stattfinden.

Trotz vier Verhandlungsrunden des Kreisverbandes mit dem Landratsamt Rosenheim blieb es bei einem nicht kostendeckenden Zuschuss für die Behandlungsmittel, Sabine Huber wies auf die volle Kostenübernahme der Nachbarlandkreise Miesbach und Traunstein hin. Die Schriftführerin, die sich in Flintsbach sehr engagiert für blühende öffentliche Flächen einsetzt, forderte alle Mitglieder auf, sich trotz eines „Belächelns unserer Arbeit“ weiterhin für die Bienen zu engagieren und zu kämpfen.

Claus Riedl aus Piding informierte über die Möglichkeiten, ein Bienenvolk nur durch Beobachtung am Flugbrett auf die biologischen Abläufe hin zu beurteilen.re

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