Nußdorf – Der hochverschuldete Bauer (Andi Weyerer) leiht sich vom Dorfpfarrer Geld. Als Hochwürden plötzlich stirbt, beschließen der Bauer und seine Ehefrau (Christine Dräxl), die Schulden zu verschweigen. Als nun ein neuer Pfarrer (Wolfgang Gar) in die Gemeinde kommt und sich auffällig oft auf dem Hof sehen lässt, bekommt das Paar Gewissensbisse. Da läuft ihnen der Schmuser Feichtl (Markus Weyerer) gerade recht über den Weg, der ihnen eine „geldige Einheirat“ anbietet. Aber kann der Pfarrer diese Lumpen läutern?
Fetzige Dialoge mit viel Charme und stets einem gewissen Unterton reihten sich aneinander. Köstlich mit passender Mimik und akzentuierter Rhetorik vorgetragen, sorgten sie beim Publikum für einen Lacher nach dem anderen. So ließ auch spontaner Szenenapplaus vom begeisterten Publikum nicht lange auf sich warten.
Begeisterung zeigte sich auch bei Spielleiter Andi Mayer und Theaterchef Hans Oberauer, denn sie hatten sich wieder einmal für das richtige Stück entschieden.
Neben vielen „altbekannten“ Gesichtern gab Lena Stieglbauer, die in der Rolle der Magd Traudl zu sehen war, ihr Debüt. Sie brachte sich souverän in das Stück ein und zeigte, dass sich das Nußdorfer Theater um talentierten Nachwuchs keine Sorgen machen muss.
Das Bühnenbild, die Stube der Bauersleut, wurde wieder detailliert und mit besonderer Sorgfalt von Anni Funk ausgestattet. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in den Pausen die Theatermusi. Die Akteure erhielten schließlich vom Publikum tosenden Applaus.
Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 21., und Samstag, 24. März, jeweils ab 20 Uhr. Der letzte Termin ist Sonntag, 25. März, um 17 Uhr.