Bundespolizei Rosenheim

Verfahren gegen mutmaßlichen Schleuser

von Redaktion

Albaner mit Landsleuten über Grenze

Rosenheim/Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen mutmaßlichen Schleuser aus Albanien, der am vergangenen Samstag auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden festgenommen wurde. Der Mann wird beschuldigt, mit seinem Wagen zwei Landsleute illegal über die Grenze gebracht zu haben. Sie hätten zu touristischen Zwecken problemlos einreisen dürfen, doch beabsichtigten sie wohl etwas anderes.

In der Grenzkontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden überprüften die Beamten die Papiere der albanischen Autoinsassen, so die Meldung. Alle drei hatten albanische Reisepässe dabei. Der Fahrzeugführer, ein Bekannter der anderen beiden, verfügte zudem über eine Niederlassungserlaubnis und hat demzufolge in Deutschland einen festen Wohnsitz. Die Überprüfung seiner Begleiter, 23 und 26 Jahre alt, ergab, dass diese in der Vergangenheit vergeblich ein Visum zur Arbeitsaufnahme beantragt hatten. Auf Nachfrage der Bundespolizisten, ob sie denn wirklich nur zu touristischen Zwecken in die Bundesrepublik einreisen wollten, verstrickten sich die zwei in Widersprüche.

Offenbar strebten sie einen längerfristigen Arbeitsaufenthalt an. Hierfür wären die bei der Kontrolle vorgelegten Papiere jedoch nicht ausreichend gewesen.

Letztlich wurden sie wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen. Gegen den 29-jährigen Fahrer, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder verlassen durfte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet.re

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