Dass an Josefi Schnee liegt, kommt nicht oft vor. Umso willkommener war das Schnapserl von der Wirtsfamilie für jeden echten Sepp, Seppi oder jede Josephine beim Flötzinger Starkbierfest in Raubling. Gut nur, dass Festwirt Manfred Kirner die Heizgebläse auf Hochtouren laufen ließ und somit für eine behagliche Temperatur im prächtig geschmückten Festzelt sorgte. Deftiges Essen und edler Gerstensaft mundeten allen Gästen, die musikalisch bestens unterhalten wurden von der Musikkapelle Pfraundorf. Den traditionellen Flötzinger Josefi-Bock hatte schon vor über 100 Jahren der damalige Flötzinger Privatbrauereibesitzer Joseph Kriechbaumer, Großvater des heutigen Brauereibesitzers Franz Steegmüller, brauen lassen. Der dunkle Doppelbock ist mit drei Monaten Lagerzeit das am längsten gereifte Bier der Flötzinger Brauerei. Er hat eine Stammwürze von über 18 Prozent und einen Alkoholgehalt von rund 7,5 Prozent. 2012 wurde er von einer internationalen Fachjury zu Europas bestem Doppelbock gekürt. Jährliche Goldprämierungen der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft zeugen von seiner weiterhin hohen Qualität. Wenn auch heute nicht mehr viele Namensträger anzutreffen sind, einen festen „Stammtisch“ haben die Seppen Aschenwald senior und junior (linkes Bild, links) sowie Laschinger, Nebes und Fendt (rechts im Bild, von hinten), um sich gegenseitig zu gratulieren. Nicht minder zünftig war es am Tisch von Marisa Steegmüller (rechtes Bild, rechts) und ihrem Gatten Andreas Steegmüller-Pyhrr (daneben). Sie feierten mit den Kieferer Musikanten Jürgen Doetsch, Hans Glas, Harry Herrmann (links) sowie mit Andreas Pfeiffer (Wirt vom Gasthof „zur Post“ in Kiefersfelden), Werner Schroller und Christine Pfeiffer (von hinten, rechts).Fotos ru