Einer langen Tradition folgt die Pfarrei Heilig Blut Großkarolinenfeld mit dem Aufbau des Heiligen Grabes am Karfreitag. Dabei wird der lebensgroße, aus Holz gefertigte Leichnam Jesu in einem mit weißen Tüchern ausgelegten Holzrahmen vor dem Altar gezeigt. Antike, bauchige Gläser erinnern an wertvolle Öle und Balsame. Sie leuchten farbig vor einer verdeckten Lichterkette. Geschmückt mit Blumen und einer großen, bemalten alten Tafel an der Vorderseite, auf der das Bibelwort steht: „Sein Grab wird herrlich sein“. Eine besondere Ausdruckskraft und eigene Mystik gewinnt diese Darstellung des Todes Jesu mit der Aussetzung des Allerheiligsten am Karsamstag. In einer meditativen Andacht über die sieben Worte Jesu am Kreuz um 9 Uhr und der anschließenden Beichtgelegenheit ab 10 Uhr kann man sich auf das Osterfest vorbereiten. Diese Darstellung mit Jesus am Kreuz, Jesus im Grab und Jesus im Brot kann in dieser Weise nur am Karfreitagnachmittag, nach der Liturgie, bis Karsamstag, 12 Uhr, betrachtet werden.Foto re