Riedering – Auf der jüngsten Riederinger Gemeinderatssitzung stand der Ortsteil Kohlstatt Ost auf der Tagesordnung. Schon mehrmals hatte sich das Gremium damit auseinandergesetzt, nun ging es um die letzten eingegangenen Stellungnahmen zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan.
Bezüglich Flächennutzungsplan hatte der Bayerische Bauernverband, so der zur Sitzung geladene Architekt Ferdinand Feirer-Kornprobst, auf Emissionen aus der angrenzenden Landwirtschaft hingewiesen. Die Brandschutzdienststelle schrieb, dass die wesentlichen Prüfmaßnahmen dargestellt seien, aber dass die Aufstellung nicht abschließend sei. Da die beiden Anmerkungen dennoch keine weitere Änderung des Flächennutzungsplans erforderten, stimmten die Gemeinderäte dem vorliegenden Flächennutzungsplan samt Begründung des Umweltberichts zu.
Anschließend verlas Feirer-Kornprobst die eingegangenen Stellungnahmen hinsichtlich des Bebauungsplans. Ein Bürger merkte an, dass im Plan zwei alte, teilweise kranke Bäume eingezeichnet seien, die aber über kurz oder lang wohl entfernt werden müssten. Ferner solle das richtig eingezeichnete Gartenhäuschen bald renoviert und erweitert werden. Hierzu merkte Feirer-Kornprobst an, dass die Bäume ein prägendes grünordnerisches Element in Kohlstatt bildeten. Deshalb müsse bei einer Entfernung ein gleichartiger Ersatz gepflanzt werden. Ein Gartenhäuschen gelte als Nebengebäude. Dieses könne im Bebauungsplan von der Fläche her vergrößert werden, aber es seien keine gewerblichen Nutzungen zulässig.
Die Gemeinderäte billigten diese redaktionelle Änderungen im Bebauungsplan und stimmten dem weiteren Verfahren zur öffentlichen Auslegung zu.