Zum Bericht „Fingerzeig für Drogeriefachmarkt“ im Lokalteil:
Von 5000 verteilten Haushaltsfragebögen kamen in Stephanskirchen nur 932 zurück. Das heißt, nur unter 20 Prozent der Befragten sind an diesem Thema überhaupt interessiert. Die Gemeinde und der Gemeinderat könnten davon ausgehen, alles in bester Ordnung, kein Handlungsbedarf. Gott sei Dank tun sie das nicht!
Es müssen heute die Weichen für morgen gestellt werden. Danke, dass trotz der geringen Resonanz das Thema für die Gemeinde und die Gemeinderäte weiter wichtig ist.
Die Rückmeldungen hätten ebenfalls ergeben, so der Gutachter Dr. Ralf Popien, dass attraktive Gastronomie in Stephanskirchen dringend erwünscht sei. Aber das weiß man doch: Die Gastronomie ist ein schwieriges Feld und lebt von den Gästen. Wenn die Gäste ausbleiben, nützt auch eine „gute“, „gemütliche“, „gscheide“, „moderne“, „nette“, „richtige“, „schöne“ Gaststätte nichts, wie sie von einigen Rückmeldern der Haushaltsumfrage gewünscht wurde. Es soll alles da sein und vorgehalten werden, aber selbst hingehen? Das steht auf einem anderen Blatt.
Karl Wenzel
Stephanskirchen