BRK-Bereitschaft Bad Endorf ehrte seine Mitglieder

Erich Wieser seit 40 Jahren aktiv

von Redaktion

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Rotkreuz-Bereitschaft Bad Endorf (BRK) standen beim Hilger in Hirnsberg die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Bad Endorf – Geehrt wurden für fünf Jahre Stefanie Albach und Elias Dreikorn, für 15 Jahre Robert Werner und Dr. Marcel Hoffmann, für 25 Jahre Margot Wunder und Cleo Tomasek (beide erhielten auch silberne Ehrennadel) und für 40 Jahre Erich Wieser.

Christoph Kreuzer, stellvertretender Wachleiter des Rettungsdienst Bad Endorf, erklärte, dass derzeit zwölf hauptamtliche und 13 nebenamtliche Mitarbeiter an der Wache in Bad Endorf tätig sind. Im vergangenen Jahr war die Aus- und Weiterbildung zum Notfallsanitäter, die ab 2022 Pflicht ist, ein großes Thema, so Kreuzer. Er berichtete, dass der Rettungsdienst 2700 Einsätze gefahren habe, davon 930 Krankentransporte, 370 Notfalleinsätze und 830 Notarzteinsätze. Zurückgelegt wurden dabei rund 85000 Kilometer. „Die Ausrückzeit von unter einer Minute ist derzeit die beste im Kreisverband Rosenheim“, so Kreuzer nicht ohne Stolz.

Bereitschaftsleiter Michael Lederwascher freute sich über den Besuch der Eheleute Lokysz, die sich nach einem Unfall durch den Rettungsdienst gut versorgt fühlten und als Dank dafür eine Spende über 1000 Euro ans BRK Bad Endorf überreichten.

Mit einem Film über die Tätigkeiten des vergangenen Jahres stellte Lederwascher die Aufgaben vor: Aus- und Fortbildungen, Sanitätsdienste mit Unterstützung in Rosenheim und Bad Aibling, SEG-Einsätze und Blutspendetermine mit insgesamt 750 Spendern.

„Es war wieder eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Chiemgau Thermen, des Blutspendedienstes und der Bereitschaft“, betonte Lederwascher. Zum Abschluss dankte er der Stiftung Markt Bad Endorf GmbH für die Spende in Höhe von 20000 Euro für die Ersatzbeschaffung eines Krankentransportwagens.

Vroni Moser, die örtliche Leiterin des Jugendrotkreuzes, berichtete von der Teilnahme am Kreiswettbewerb: „Unsere Teilnehmer haben in allen vier Stufen den ersten Platz erreicht. Im Bezirkswettbewerb Stufe 1 erreichte die Endorfer BRK Jugend den dritten Platz.“

Margot Wunder von der Wohlfahrts- und Sozialarbeit sprach in ihrem Bericht von zehn Seniorennachmittagen, Faschingsnachmittag mit Besuch der Kinder- und Jugendgarde Bad Endorf und unterschiedlichen Vorträgen.

„Der Jugendgruppe der Wasserwacht gehören mittlerweile 52 Kinder, davon 19 aus Höslwang, an“, stellte Wasserwachtsleiter Georg Weißenbacher in seinem Jahresbericht fest. Für das Projekt „Hovercraft“ teilte er mit, dass es eine Zusage von Geldern durch den Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt gebe. Zur Zeit wird das Boot repariert, dann steht in erster Linie die Schulung der Mitglieder auf dem Programm, damit fünf weitere neu ausgebildete Wasserretter das Boot fahren dürfen. Er freute sich besonders über die gute Zusammenarbeit mit der Bereitschaft, die die Fahrer für das Zugfahrzeug für das Boot stellt und zum Einsatz fährt.

Mario Kögl berichtete über die Breitenausbildung, das Ansteigen der Kurszahlen der Erste-Hilfe-Ausbildungen – Firmen sind verpflichtet, regelmäßig das eigene Personal zu schulen.

Zum Thema Defibrillator erklärte Mario Kögl: „Viele Bürger wissen gar nicht, wie einfach es ist, einen öffentlichen Defi zu benutzen. In Bad Endorf gibt es derzeit acht Defi-Standorte, davon sind zwei rund um die Uhr zugänglich.“

Chris Wunder vom Kleiderladen in der Marktgemeinde fasste die Tätigkeit seiner Mannschaft in beeindruckenden Zahlen zusammen: „Über 4000 Stunden wurden vom gesamten Team geleistet und über 40 000 Teile seit 2011 verkauft. Die Ware wird oft vor die Tür gestellt, aber auch per Post zugeschickt“, erklärte Wunder.

Bürgermeisterin Doris Laban und Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt dankten allen BRK-lern für ihren Einsatz.

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