Kontrolle auf A8: Über die Hälfte der Lkws beanstandet

von Redaktion

Etwa 40 Einsatzkräfte von verschiedenen Polizeiverbänden und unterschiedlichen Fachbehörden kontrollierten am vergangenen Donnerstag zwischen 15 und 20 Uhr an der Kontrollstelle „Im Moos“ bei Bad Feilnbach auf der A8 den Schwerverkehr. Vor allem für Kleintransporter interessierten sich die Kontrollkräfte. Federführung hatte die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim. Mit dabei waren auch Einsatzkräfte des Gewerbeaufsichtsamtes der Regierung von Oberbayern, des Zolls, des Bundesamtes für Güterverkehr, der Bundespolizei und der Landesverkehrsabteilung Tirol. Das Technische Hilfswerk (THW) Bad Aibling und die Autobahnmeisterei Rosenheim unterstützten logistisch bei der Einrichtung der Kontrollstelle. „Die Ergebnisse zeigen, dass diese Überprüfungen dringend notwendig sind“, hieß es in der Pressemeldung. Von den 88 kontrollierten Fahrern und Fahrzeugen wurden 49 wegen Verkehrsverstößen beanstandet – das entspricht einer Quote von 55 Prozent. Bemängelt wurden vor allem fehlende Ladungssicherungen, Überladungen, Transporte ohne die erforderlichen Genehmigungen und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Zusätzlich wurden sieben strafrechtliche Verstöße wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beschäftigung ohne Arbeitserlaubnis und Nichteinhaltung von Einfuhrbestimmungen festgestellt. Elf Fahrer mussten ihre Tour an der Kontrollstelle vorübergehend unterbrechen. Die Weiterfahrt wurde erst gestattet, nachdem die Mängel behoben waren. Ein Sprinter war mit Kaffee so vollgeladen, dass das zulässige Gesamtgewicht um 1,3 Tonnen überschritten war. Das entspricht einer Überladung um 37 Prozent. Im Bild rechts: Einsatzleiter Polizeidirektor Peter Böttinger (links) im Gespräch mit Polizeipräsident Robert Kopp.Fotos re

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