hauptversammlung der Politischen Alternative Obing (PAo)

Armin Plank neuer Vorsitzender

von Redaktion

Die Jahresversammlung der Politischen Alternative Obing (PAO) war geprägt vom Aufbruch in einen neuen Abschnitt ihrer Geschichte. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen trat Thomas Breu nicht mehr an, zum neuen Vorsitzenden wurde der bisherige Stellvertreter Armin G. Plank gewählt.

Obing –Stellvertretender Vorsitzender wurde nun Franz Reininger, der auch das Amt des Kassenwarts übernahm, Dr.Inge Graichen blieb Dritte Vorsitzende, Schriftführer wurde Korbinian Stettwieser, Kassenprüfer wieder Daniel Lebert.

Armin G. Plank dankte Thomas Breu für die jahrzehntelange Arbeit für die PAO an vorderster Stelle. Die PAO sei in erster Linie sein Werk gewesen, denn zusammen mit seiner Frau Susn habe er die alternative kommunalpolitische Vereinigung 1995 initiiert, um den Obingern über CSU und Freie Wähler hinaus eine größere Wahlmöglichkeit zu bieten. Dabei sei die Grundidee gewesen, alle an einer andersartigen Gemeindepolitik Interessierten unabhängig von Parteibindungen zusammenzuführen.

Insbesondere hob Plank die Ausdauer hervor, die Breu in den 23 Jahren seines Einsatzes für die Ziele der PAO gezeigt habe. Es sei vor allem sein Verdienst, dass die PAO heute selbstverständlicher Teil der Obinger Kommunalpolitik mit drei Gemeinderäten sei.

Breu wurde mit einer Urkunde geehrt und erhielt zusammen mit seiner Frau einen Gutschein für eine Zugfahrt mit dem LEO und für ein Mittagessen in Bad Endorf; dabei wollen sie die PAO-Weggefährten begleiten.

Für die Zukunft kündigte Plank an, als Vorsitzender werde er an die Tradition der PAO anknüpfen und zusätzlich weitere Themen verstärkt einbringen Als Baufachmann und durch sein Interesse an der Heimatgeschichte sei ihm beispielsweise der Erhalt ortsprägender Bauten und Denkmäler ein Herzensanliegen.

Zuvor hatte Breu noch als Vorsitzender auf die Aktivitäten der PAO im vergangenen Jahr zurückgeblickt. Mit einer Informationsveranstaltung zum Thema „Ein Auto für viele – wie Carsharing im ländlichen Raum funktioniert“ mit Tilo Teply von der „Ameranger Autogemeinschaft“ wurde der Weg bereitet für eine Carsharing-Lösung für Obing.

Dass letztes Jahr ein Antrag der PAO aus dem Jahr 2016 umgesetzt und eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses errichtet wurde, war für Breu der Beweis, dass es sich lohnt, Ideen hartnäckig im Gemeinderat einzubringen.

Bei den Aufgaben für das laufende Jahr 2018 sahen der alte und der neue Vorsitzende den Schwerpunkt auf der Beteiligung an der Erarbeitung eines alle Bereiche der Ortsentwicklung umfassenden Planes im Rahmen der Erstellung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), von Verkehrsproblemen aller Art bis zur Gestaltung des Ortskernes. Außerdem wolle man das Thema Flächenverbrauch angehen und das Volksbegehren zu seiner Begrenzung unterstützen.

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