„Seine Berechtigung nicht verloren“

von Redaktion

Generalversammlung der VdK-Ortsgruppe Aschau/Frasdorf

Aschau/Frasdorf – „Dieser Verein wirkt seit über 70 Jahren so segensreich in Aschau und der Region“, sagte Bürgermeister Peter Solnar bei der Generalversammlung des VdK in Aschau. Die Gemeinde habe in der Vergangenheit stets gut mit dem Sozialverband zusammengearbeitet. Solnar: „Der VdK ist notwendend und notwendig, vor allem bei der sozialen Gesetzgebung und bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, bei der Beratung der Betroffenen und dem Kontakt zu den Bürgern bei weltlichen und privaten Anlässen.“

Neue Mitglieder hinzugewonnen

Seit über 70 Jahren besteht der VdK in Aschau und Frasdorf. Seit 1998 haben sich die beiden Ortsgruppen in Aschau und Frasdorf zu einem starken Ortsverband mit insgesamt 268 – im Vorjahr waren es 262 – Mitgliedern zusammengeschlossen. „Unser Verband wird stets auf der Seite der Schwachen in unserer Gesellschaft stehen“, erklärte Wolfgang Wörand, Vorsitzender des VdK-Ortverbandes Aschau/Frasdorf, in seinem Rechenschaftsbericht. „Gemeinsam mit den 1,4 Millionen Mitgliedern in Deutschland ist jeder einzelne in unserem Verband stark.“

In seiner Rückblende erinnerte Wörand an die zahlreichen Veranstaltungen und Termine des Ortsverbandes – von der Teilnahme an den Gedenkfeiern an den Aschauer Kriegerdenkmälern über die Stammtische in Aschau und Frasdorf sowie der Adventsfeiern. Die Krankenbesuche und die Gratulationen zu runden Geburtstagen seien bei den Mitgliedern ebenfalls sehr gut angekommen. Die Jahressammlung der Ortsgruppe habe ein sehr gutes Ergebnis im Kreisverband erbracht. „Damit steht der Verein unter den 32 Ortsvereinen im Kreisverband an herausragender Stelle“, lobte Wörand.

33 Mitglieder erhielten aus der Hand des Vorsitzenden eine Ehrenurkunde für ihre langjährige Mitgliedschaft. Karl Haberstock für 30 Jahre, Renate Mayer und Edith Schnappinger für 25 Jahre, Edith Bauer, Sieglinde Kögler, Franziska Sigl, Wolfgang Reichardt und Christine Krammer für 20 Jahre und weitere 25 Männer und Frauen für zehn und 15 Jahre Vereinstreue.

Auch 73 Jahre nach Kriegsende habe der Sozialverband VdK seine Berechtigung nicht verloren, so Wörand. „Er hat sich von seiner ursprünglichen Nachkriegsaufgabe weiterentwickelt zum Partner der Senioren und der Behinderten, als Ansprechpartner für alle Schwachen, die Hilfe benötigen.“

Der Verband sei eine starke Organisation, die durch ihre Stärke und ihren politischen Einfluss den einzelnen schwachen Mitgliedern helfen könne. Der Vorsitzende verwies auf den hohen Stellenwert, den der Verband in der Gesellschaft habe und den es mit harter Arbeit zu erhalten gelte. Er bat die Mitglieder im Bedarfsfall frühzeitig mit der Geschäftsstelle in Rosenheim Verbindung aufzunehmen und die Sprechstunden in Rosenheim und Prien zu nutzen.

Die Mitglieder des VdK Aschau/Frasdorf werden sich auch künftig monatlich zum Stammtisch in Aschau und Frasdorf treffen.reh

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