Zum Bericht „Nahversorgungsstudie Stephanskirchen“ im Lokalteil:
In der Präsentation der Nahversorgungsstudie von Herrn Popien wurde empfohlen, sich auf ein Nahversorgungszentrum im Baugebiet Haidholzen Südost zu konzentrieren. Nur, das vorgeschlagene Baugebiet ist schon seit über 30 Jahren in der Planung und eine Realisation ist bei weitem noch nicht absehbar. Es wurde mit keinem Wort erwähnt, dass wir in Stephanskirchen einen gut funktionierenden Lebensmittelmarkt direkt im Zentrum haben. Hier können gerade ältere Menschen eigenständig einkaufen, hier trifft man Nachbarn, hier kommt man zusammen. Ein Erfolgsmodell „Dorfladen“, von dem andere Gemeinden nur träumen können. Sicher, die Parksituation ist nicht optimal, dafür ist der Markt aber fußläufig oder mit dem Rad bestens zu erreichen. Hier sind zehn Voll- und zehn Teilzeitkräfte beschäftig und nach neuesten Informationen ist der bis dato unsichere Fortbestand mit einem Nachfolgepächter für die nächsten acht Jahre gesichert.
Mein Appell an Bürgermeister Auer und die Gemeinderäte lautet: Bitte bemühen Sie sich um den Erhalt unseres Lebensmittelmarktes und setzten sie nicht auf Luftschlösser, von denen niemand sagen kann, ob und wann sie realisiert werden können. Auch appelliere ich an die Haidholzener, kauft öfter mal wieder lokal vor eurer Haustür ein. Dadurch wird der Erhalt unseres Dorfladens erhalten und für die nachfolgenden Generationen gesichert.
Stephan Mayer
Vorstand Parteifreie Bürger
Stephanskirchen