nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Im 90. Lebensjahr ist Marie-Luise Moosmüller, geborene Kögl, verstorben und fand jetzt im Friedhof in Bad Endorf ihre letzte Ruhe. Eine große Trauergemeinde fand sich in der Pfarrkirche St. Jakobus ein, um von ihr Abschied zu nehmen.

Kaplan Stefan Leitenbacher hielt den Seelengottesdienst, der von den ehemaligen Musikerkollegen gestaltet wurde. Er nahm auch die Einsegnung der Urne im Familiengrab vor. Der Geistliche fand passende und tröstende Worte zum heimatverbundenen und immer hilfsbereiten Wesen der Verstorbenen. Moosmüller wurde 1928 im damaligen Endorf als viertes von fünf Kindern der Eheleute Hans und Marie-Luise Kögl geboren. In der großen Lehrerfamilie war es selbstverständlich, dass alle Kinder ein Musikinstrument erlernten und sich dadurch musikalisch am kulturellen Leben in ihrer Heimatgemeinde beteiligen konnten. Beruflich führte sie ihr Weg als Pfarrsekretärin nach St. Nikolaus in Rosenheim, danach lange Jahre in die Ausländerbehörde im Landratsamt, wo sie auch ihren späteren Ehemann Hans Moosmüller kennenlernte. Die letzten Jahre ihres beruflichen Lebens war sie als Verwaltungsangestellte im Einwohnermeldeamt und sogar zeitweilig als Standesbeamtin in ihrer Heimatgemeinde Bad Endorf tätig.

Ihr Eheglück war nur von kurzer Dauer, da ihr Mann nach schwerer Krankheit schon noch wenigen Jahren verstarb. Mit zunehmendem Alter begab sich Marie Luise Moosmüller in die Obhut des Katharinenheims. Die Sterbekasse des Rauchclubs Endorf nahm mit Fahnenabordnung von ihr Abschied. re

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