Aschau – Vom Natur-Workshop im Lärchenwald über eine Naturerlebnis-Exkursion und der Fledermaus-Spurensuche bis hin zum Benefizkonzert unter einem Apfelbaum – auch in diesem Jahr erwartet die Einheimischen sowie Gäste wieder ein buntes Programm rund ums Aschauer Jahresmotto „Da Woid“, auf das die Aschauer Tourist-Info unter der Leitung von Herbert Reiter seit Monaten hingearbeitet hat.
Den offiziellen Auftakt, zu dem alle Interessierten eingeladen sind, begeht die Gemeinde am heutigen Mittwoch, an dem gleichzeitig der „Internationale Tag des Baumes“ begangen wird, um 9.30 Uhr mit der Eröffnung des Themenwegs „Die Wald-Apotheke“ an der Alten Schule in Sachrang.
Heilkräfte
neu entdecken
Fachlich ausgearbeitet durch Dorothea Schwierskott und geplant unter Mithilfe des Sachranger Verkehrsvereins lädt der neue Lehrpfad ein, heimische Sträucher und Bäume kennenzulernen und deren Heilkräfte neu zu entdecken. „Einst bereicherte das Wissen um die heilende Wirkung die traditionelle Volksheilkunde“, so Tourismuschef Reiter, „heute erfährt dieses Verständnis wieder vermehrt Anerkennung und Beachtung.“
Beachtung finden werden aber auch die weiteren Programmpunkte, die sich die Tourist-Info für die Auftaktveranstaltung ausgedacht hat. So werden die Aschauer Alphornbläser auf ihren Instrumenten zeigen, zu was der Werkstoff Holz fähig ist, ebenso wie der Bildhauer Roland Füssel, dessen Holzkunstobjekt feierlich enthüllt wird. Auch eine Baumpflanzung ist angedacht.
Ziel der Gemeinde ist es, durch das Jahresmotto „Da Woid“ allen Aschauern und den Urlaubsgästen den Wald als Lebensraum, aber auch als mystische Heimstatt näherzubringen. „Ein Baum stellt eine gewaltige Urkraft dar. Und zwar eine, die nicht zerstört, sondern neues Leben hervorbringt“, begründet Reiter die Wahl, den Wald und seine Bäume heuer in den Mittelpunkt des touristischen Angebots zu stellen. Reiter: „Der Wald ist Lebenselixier für Pflanzen, Tiere und den Menschen, denen er Schutz, Halt und Nahrung bietet.“
Das komplette Angebot für das touristische Jahresmotto in Aschau haben die Verantwortlichen in einer eigenen Broschüre festgehalten, die nicht nur das Bild einer Baumrinde ziert, sondern beim Drüberstreichen auch das raue Gefühl der Baumrinde vermittelt. Erhältlich sind die 64-seitigen Programmhefte in den beiden Tourist-Infos in Aschau und Sachrang. re/mw