aus dem gemeinderat rohrdorf

Fluchtweg im Visier

von Redaktion

Die Schützengesellschaft (SG) Achenmühle will ihren Schützenstand im Keller des Hauses für Kinder modernisieren und damit auch das Thema Fluchtwege angehen. Von der Gemeinde gibt es dafür 12500 Euro Zuschuss.

Rohrdorf – Mit der Umrüstung auf eine digitale Schießanlage entfallen die Seilzüge im Schützenstand, die derzeit den bereits vorhandenen zweiten baulichen Fluchtweg ins Freie behindern. Zudem sind kleinere Umbauten vorgesehen. Insgesamt rechnen die Schützen mit Kosten von 30000 Euro, von denen der Verein 12500 Euro selbst tragen will.

Der Gemeinderat gab bei seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die finanzielle Unterstützung des Vorhabens, mit dem gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.

Der Sportschützenbund habe bereits einen Zuschuss in Aussicht gestellt, hatte die SG in einem Schreiben an die Gemeindeverwaltung mitgeteilt; vorausgesetzt die Schützen blieben langfristig am aktuellen Standort.

Neue Unterkunft derzeit nicht in Sicht

Und dies dürfte der Fall sein. Denn ein Gebäude auf dem Dorfplatz, in dem auch die Schützen eine neue Unterkunft finden könnten, ließe sich mittelfristig wohl nicht realisieren, verwies Bürgermeister Christian Praxl auf die jüngsten Gespräche in dieser Sache.

Die im Jahr 1907 gegründete Schützengesellschaft Achenmühle residiert bereits seit vielen Jahren im Untergeschoss der „Zwergerlmühle“. Im November 2015 waren Pläne zur Umgestaltung des Dorfplatzes inklusive Bau eines Vereinsheims per Bürgerentscheid gekippt worden.pil

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