Günther Hekele löst von Grumbkow an der ASV-Spitze ab

von Redaktion

Eggstätter Sportverein wählt neuen Vorsitzenden – Erneuerung der Sportanlage im Fokus

Eggstätt – Zur Jahreshauptversammlung mit außerordentlichen Neuwahlen des ASV Eggstätt kamen zahlreiche Sportler und interessierte Bürger Eggstätts. Vorsitzender Ulrich von Grumbkow nannte keine Gründe für die Neuwahlen, obwohl er im Vorjahr noch angekündigt hatte, Vorsitzender bleiben zu wollen, da wichtige Aufgaben wie beispielsweise die Erneuerung der Sportanlage und das 75-jährige Jubiläum in 2023 anstünden.

Unter Leitung von Eggstätts Bürgermeister Hans Schartner kam es anschließend zu Neuwahlen, bei denen unter anderem von Grumbkow sein Amt zur Verfügung stellte. Neuer Vorsitzender ist Günther Hekele, dessen Position als Stellvertreter wird Gerhard Eder übernehmen. Sebastian Wörndl wurde zum neuen Jugendleiter gewählt, als seine Vertreter wurden Jakob Wörndl junior und Bianca Deininger bestimmt. Ein Einwand aus den Reihen der Zuhörer betraf die Fahnenabordnung des ASV: „Zu Beerdigungen und zum Volkstrauertag gehört sich das“, so die Meinung eines Mitglieds. Der neue Vorsitzende Hekele versprach, diesen Hinweis im Auge zu behalten.

Lobend erwähnte der scheidende Vorsitzende von Grumbkow bei seinem Rückblick „herausragende sportliche Erfolge“ einiger Abteilungen des ASV und erklärte, dass sich der Verein, wie auch in den Jahren zuvor, wieder im und für den Ort einbringen werde. Wichtigste Veranstaltungen seien das Dorf- und das Waldfest, das Spiel- und Sportfest sowie der Ehrenabend.

Sanierung „eine Mammutaufgabe“

Die Sanierung des Sportheims und der Umbau seien „eine Mammutaufgabe“, so der scheidende Vorsitzende, aber der ASV habe sich trotz außergewöhnlicher Investitionen, wie beispielsweise dem Jugendbus, ein „stabiles finanzielles Fundament“ geschaffen. Nun stehe der Neubau der Umkleidekabinen und des Duschbereichs an. Dank Bausparerguthaben, Festgeld-Rücklagen und einer Zusage des BLSV – 200000 Euro Zuschuss, davon 70000 als Darlehen – sowie Spenden und Eigenleistungen „wird es funktionieren und klappen zum 75. im Jahr 2023“.

Was die Unterstützung durch die Gemeinde als Grundstücks- und Hauseigentümer angehe, sei dies „aktuell noch ein schwebendes Verfahren“, so von Grumbkow weiter.

Einige ältere ASV-Mitglieder meinten, dass der ASV einen Neubau nicht stemmen könne, eine Renovierung sei ausreichend. Man habe seinerzeit viele Stunden Freizeit geopfert, um das Sportheim aufzubauen. Jakob Wörndl, der den geplanten Neubau entworfen hatte, befand, dass eine Renovierung nicht billiger käme. Er zählte einige „wunde“ Punkte auf: „Das Flachdach ist schadhaft, in den Duschen gibt es Schimmelbildung, problematisch ist es um den Tank der Erdöl-Heizung und die alten Leitungen bestellt. Zudem fehlen Toiletten für Besucher.“ Trotz mehrfacher Bitten von Zuhörern wurden keine konkreten Zahlen für den Neubau genannt.

Bürgermeister Schartner bedankte sich beim ASV für dessen Engagement. Derzeit arbeite die Kommune am Bebauungsplan Eggstätt-Nord, worunter auch das Sportheim falle. Es fehlten noch Gutachten, aber man sei „hier auf gutem Weg“. elk

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