Rat samerberg behandelt Kindergartenplanung

Gesamtkosten bei 4,8 Millionen Euro

von Redaktion

Abgespeckte Version mit jetzt zwei Gebäuden – Fünf Gruppen

Samerberg – Die Pläne für den Neubau eines Kindergartens in der Gemeinde Samerberg werden nun immer konkreter. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte das Architekturbüro Würfel aus Bruckmühl den neuen Vorentwurf vor. Das Vorhaben war aus finanziellen Gründen abgespeckt worden und sieht nun eine fünfgruppige Einrichtung in direkter Nachbarschaft zur Grundschule und der bestehenden Kinderkrippe vor. Die Gesamtkosten liegen bei rund 4,786 Millionen Euro.

Ingenieurin Sabrina Appel erläuterte das neue Konzept, das aufgrund des großen Flächenbedarfs die Aufteilung auf zwei Gebäude vorsieht. Hintergrund ist auch die Vorgabe, dass in einem künftigen weiteren Bauabschnitt eine Erweiterung um zwei Betreuungsgruppen baulich gut möglich sein soll.

Die geplanten beiden neuen Gebäude sollen das Baugrundstück von der Zufahrtsstraße etwas abschirmen, damit sich der großzügige Freibereich für den Kindergarten im süd-westlichen Teil des Grundstücks ausbreitet. Das westliche Gebäude ist zweigeschossig vorgesehen, im Obergeschoss wird eine zweigruppige Mittagsbetreuung und der Küchenbereich eingerichtet.

Im Untergeschoss, der sich zum Gartenbereich ebenerdig öffnet, sind eine Kindergartengruppe und zusätzliche Funktionsräume untergebracht.

Das zweite, etwas östlich gelegene Gebäude, orientiert sich parallel zur Turnhalle und wird im ersten Bauabschnitt nur eingeschossig errichtet. Hier ist Platz für zwei Kindergartengruppen. Offen blieb in der Sitzung, ob dort ein begrüntes Flachdach oder ein Pultdach favorisiert wird. Beide Gebäude sind im unteren Geschoss miteinander verbunden.

Planer Christian Würfel wird noch weitere Berechnungen und Prüfungen vornehmen, eine Kostenschätzung gab er allerdings bereits bekannt: die Gesamtkosten werden zusammen mit allen Nebenkosten bei rund 4,786 Millionen Euro liegen. An Fördermittel könne man derzeit mit rund 1,8 Mio Euro rechnen, ergänzte Bürgermeister Georg Huber. Der Rat nahm die Vorentwürfe sehr positiv auf. Nun könne man in die Detailplanung gehen, hieß es. Mit dem Baubeginn ist Anfang 2019 zu rechnen, mit der Fertigstellung im Frühjahr 2020.re

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