Bürgerinitiative „Zukunft Samerberg“

Energiewende auch im Kleinen möglich

von Redaktion

Appell: Neue Wege einschlagen

Samerberg – Energie einsparen durch Blockheizkraftwerke und/oder Fotovoltaikanlagen, Kräfte gemeinsam bündeln in einer Energiegenossenschaft – dass dies alles keine Utopien sind, zeigten Moritz Strey, Energiebeauftragter Freising, und David Schmidtner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerenergie Chiemgau eG (BEC) und Engergiebeauftragter der Gemeinden Aschau und Bernau, bei einem Informationsabend der Bürgerinitiative (BI) „Zukunft für Samerberg“ im Hotel Post in Törwang auf.

Strey schaffte es, das komplexe Thema Energiewende umfassend und einprägsam darzustellen. Er zeigte sich als überzeugter Anhänger der „Sektorkopplung durch die Energiewende“. Dazu sei eine Reduktion des energiebedingten Kohlendioxidausstoßes gegen 2040 auf null erforderlich. Danach dürfe kein fossiles Erdgas, Erdöl und keine Kohle mehr genutzt werden. Ein Ausstieg aus der Kohle sei zwingend. Die Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr müsse bis 2040 vollständig mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Strey forderte effiziente Wärmepumpen für die Gebäudewärmeversorgung. Er warb, jeder müsse Verantwortung übernehmen.

David Schmidtner schloss sich seinem Vorredner an. „Wir haben kein Wissens-, sondern ein Handlungsproblem.“ Irene Schulze-Strein von der BI, die den Abend moderierte, fasste zusammen: „Wir sind hochmotiviert.“ elk

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