Kinderbetreuung in Eggstätt

Rat sieht Handlungsbedarf

von Redaktion

Die Lage ist zwar nicht prekär, dennoch sieht der Eggstätter Gemeinderat Handlungsbedarf beim Thema Kinderbetreuung. Gespräche mit den Einrichtungen sollen aufzeigen, in welche Richtung die Entwicklung gehen muss.

Eggstätt – Christian Glas, Zweiter Bürgermeister Eggstätts, informierte den Gemeinderat auf der jüngsten Sitzung über die Bedarfsumfrage hinsichtlich der Kinderbetreuung. Sie findet alle drei Jahre statt. Die letzte datiert vom Januar dieses Jahres. Therese Ernst von der Eggstätter Gemeindeverwaltung stellte die Auswertung vor. Von 357 versandten Bögen an Eltern mit Kindern zwischen 0 und 14 Jahren seien 40,9 Prozent zurückgegeben worden.

Öffnungszeiten

im Fokus

Es sei festzuhalten, dass für 117 Kinder der Bedarf abgedeckt sei. Für elf Kinder sei das allerdings nicht möglich, da entweder nicht genügend Krippen- beziehungsweise Kindergartenplätze vorhanden seien oder ein Waldorf-Kindergarten gewünscht sei. Eltern von sieben Kindergartenkindern wünschten sich längere Öffnungszeiten und Eltern von elf Schulkindern meldeten den Wunsch nach einer längeren Betreuungszeit in der offenen Ganztagsschule an. Ernst teilte mit, dass der konkrete Betreuungsbedarf hinsichtlich schulpflichtiger Kinder von der Schule abgefragt werde.

Die Gemeinderatsmitglieder befanden, dass den Umfrageergebnissen zufolge zwar kein akuter, aber ein mittelfristiger Handlungsbedarf bestehe. Mit den Kindergartenleiterinnen beider Einrichtungen seien Gespräche zur künftigen Entwicklung zu führen. Einstimmig nahmen die Gemeinderatsmitglieder diesen Vorschlag an.

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