Flintsbach – Die stolze Summe von 268690 Euro erhielt jetzt Stefan Lederwascher, Bürgermeister der Gemeinde Flintsbach, in Form eines Förderbescheids für den Breitbandausbau aus den Händen des bayerischen Finanz- und Heimatministers Albert Füracker. „Damit können wir nun aktiv den nächsten Schritt im Ausbau unseres hochleistungsfähigen Breitbandnetzes machen“, sagte Lederwascher.
Ein Muss für Unternehmen
Am Ende des Ausbaus sollen dann dem Nutzer Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s im Downstream und mindestens zwei Mbit/s im Upstream zur Verfügung stehen. Diese Übertragungsrate ist nicht nur für den privaten Endverbraucher interessant, der nun seine private Kommunikation via Internet schneller abwickeln kann, sondern hauptsächlich für die Unternehmen.
„Die Attraktivität von Gewerbestandorten zeichnet sich insbesondere durch eine gute infrastrukturelle Erschließung aus. Neben den Klassikern, wie zum Beispiel der Straßenausbau, gehört heutzutage auch ein schnelles Internet dazu. Der kurze Weg zur Autobahn ist wichtig, noch wichtiger ist aber die schnelle Realisierung des Wegs zur Datenautobahn,“ sagte Lederwascher.
Dort wo ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz zur Verfügung stehe, würden auch Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. Immer mehr Bürger seien zum Beispiel daran interessiert, im Home-Office zu arbeiten. Ohne einen leistungsfähigen DSL-Anschluss geht das gar nicht, weiß der Bürgermeister aus Gesprächen mit Bürgern.
Steigerung der Wohnqualität
So würde die Digitalisierung auch die Wohnqualität in der Gemeinde erheblich steigen. „Wir werden nicht nur die Innenbereiche der großen Ortschaften Flintsbach und Fischbach versorgen, sondern auch die außerhalb liegenden Weiler und Höfe einbeziehen“, kündigte Lederwascher an.stv