Blickpunkt Rufbus

Konzept vorgestellt

von Redaktion

Dem Gemeinderat Obing stellte Bürgermeister Sepp Huber jetzt das Konzept für die Weiterführung des Rufbusses im nördlichen Landkreis Traunstein in anderer Form vor.


Obing
– Da der Bus nicht in dem erwarteten Maße genutzt wurde und die staatlichen Zuschüsse in Zukunft fehlen werden, soll der Rufbus auf ein Angebot nur noch für Senioren ab 65 Jahre und für Schwerbehinderte mit mindestens 50 Prozent Behinderung umgestellt werden.

Die Beförderung erfolgt dabei wie bei einem Taxi von Haustür zu Haustür und nicht mehr ab Haltestelle. Dabei müssen Fahrtziel und Abholadresse innerhalb der Gemeinden Engelsberg, Tacherting, Altenmarkt, Schnaitsee, Obing, Pittenhart, Kienberg oder Trostberg liegen.

Zusätzlich sind auch Fahrten aus den oben genannten Gemeinden zu den Bahnhöfen Wasserburg, Garching und Bad Endorf möglich.

Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr

Der Bus fährt von Montag bis Sonntag von 8 Uhr bis 18 Uhr und muss bis spätestens drei Stunden vor der gewünschten Abfahrtszeit bestellt werden.

Die Anmeldung für Wochenendfahrten muss bis Freitag, 18 Uhr, und für Feiertage bis 18 Uhr des Vorabends erfolgen.

Durch die Reduzierung der Kosten bleibe die finanzielle Beteiligung der Gemeinde Obing mit ungefähr 2000 Euro pro Jahr etwa so wie bisher, obwohl in der Zukunft die staatlichen Zuschüsse fehlen werden. Worauf der Obinger Bürgermeister Sepp Huber auf Nachfrage aus dem Gremium klarstellte, dass die Haltestellenschilder zunächst bleiben werden, da der Versuch mit dem Seniorentaxi in der vorgestellten Form erst einmal über ein Jahr läuft und dann gegebenenfalls noch Änderungen vorgenommen werden. re

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