Nußdorf – „Leider können wir die Kirche heute noch nicht im vollkommen fertigen Zustand präsentieren“, bedauerte in seiner Ansprache der Kirchenpfleger Dr. Hans Hausner. Denn das Gerüst am Turm konnte bisher noch nicht abgebaut werden und so habe man die Außenarbeiten noch komplett abschließen können. Dafür seien aber noch an einigen Stellen die Arbeitsschritte am Fundamente gut zu sehen, die in den kommenden Tagen auch noch übermalt werden. Diese waren notwendig, damit künftig keine Feuchtigkeit mehr in die Kirche eindringen kann.
Um in Zukunft auch das Eindringen feuchter Luft außerhalb der Kirche zu verhindern, werde demnächst noch ein Türschließmechanismus angebracht.
Sein Dank galt allen Handwerkern, Planer und Architekten. Insgesamt waren 15 Firmen an den Sanierungsarbeiten beteiligt. Der Gesamtaufwand für die Renovierung beträgt rund 300000 Euro, wovon 85 Prozent vom Erzbistum getragen werden. Außerdem sei mit Zuschüssen von der Regierung und dem Denkmalamt zu rechnen. Aber auch viele private Spender hätten zum Gelingen des Projektes beigetragen.
Pfarrei Erl
Für Hausner war es wichtig, dass bereits bei der Planung berücksichtigt wurde, dass möglichst wenige Gottesdienste in der Kirche wegen der Arbeiten ausfallen müssen und stellte fest, dass das auch weitgehend gelungen sei. „Die kleine Kirche in Windshausen ist ein wichtiges religiöses Bindeglied für die Hinterberger Anwohner, in der regelmäßig Gottesdienste abgehalten werden“, sagte der Kirchenpfleger.
Die Kirche, die unmittelbar an der Grenze zu Tirol liegt, ist ein Bindeglied zur Pfarrei Erl. Sie, aber auch die gesamte Gemeinde Nußdorf, gehörten einst zur Erler Pfarrei. Daher konnte Pfarrer Christoph Rudolph vom Pfarrverband Neubeuern-Nußdorf auch seinen Amtsbruder Thomas Schwarzenberger aus Erl begrüßen. Gemeinsam hielten sie den Gottesdienst ab. Für die musikalische Untermalung sorgte ein Trio der Familie Heckl.