bernd Fessler, Grosskarolinenfeld

„Gemeinde profitiert auch“

von Redaktion

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch viel zu früh, bestimmte Trassen zu präferieren. Jedenfalls zeigen die vorgeschlagenen Varianten, dass noch viele Fragen zu klären sind.

Allerdings scheint mir die Variante mit dem Verknüpfungspunkt mitten in Großkaro sehr unrealistisch, psychologisch gesehen möglicherweise eine vorgesehene Streichvariante. Spätestens dann, wenn konkret immissionsrechtliche Vorgaben und die bauliche Realisierung unter Berücksichtigung des Bestandes geprüft werden, kann ich mir eine Weiterführung dieser Alternative nicht vorstellen. Aus Sicht der Gemeinde kann der Nordzulauf auch Vorteile bieten. Verkehr wird von der Straße auf die Schiene verlagert. Außerdem besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Stammstrecke, von der Großkaro mit dem Bahnhof und der schnellen Anbindung Richtung München und Rosenheim auch profitiert, durch zunehmenden Verkehr spätestens mit der Öffnung des BBT immer mehr belastet wird. Folge wären zusätzliche Immissionen und Wegfall des Nahverkehrs. Für viele Großkarolinenfelder war und ist dieser Standortvorteil Motivation für ihre Wohnortwahl.

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