Wir stehen ganz am Anfang, die Entwürfe der Grobtrassen zu diskutieren. Es werden Varianten wegfallen und neue entstehen. Dazu ist es wichtig, mit den Planern und den verantwortlichen Politikern weiter Gespräche zu führen.
Für uns bleibt es nach wie vor oberste Priorität, die zusätzlichen Gleise unter die Erde zu verlegen. Die wenigen landwirtschaftlichen Flächen, die wir im schmalen Inntal haben, müssen erhalten bleiben. Nur so erhalten wir die Existenzgrundlage für unsere Landwirte, nur so erhalten wir unsere Kulturlandschaft, die unseren Lebensraum so lebenswert macht.
Eine Verknüpfungsstelle im Bereich Flintsbach-Brannenburg mit der damit verbundenen Verlegung der Bestandsgleise und des Bahnhofs hätte einen erheblichen Flächenverbrauch zur Folge, der sich in keiner Weise mit den erarbeiteten Kriterien vereinbaren lässt. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung wären zudem enorm, wenn der Bahnhof aus dem Ort verlegt werden würde. Die Attraktivität des Personennahverkehrs würde darunter leiden und dem Ziel, den Verkehr auf die Schiene zu bringen, zuwiderlaufen.