Nachdem es sich bei den vorgestellten Varianten derzeit nur um Grobtrassen handelt, ist es zu früh, sich auf Vorzugsvarianten festzulegen. Wir stehen derzeit am Anfang eines Trassenauswahlverfahrens, bei dem nun unter Abwägung vieler unterschiedlicher Belange und Betroffenheiten eine sinnvolle Trasse herausgearbeitet werden muss.
Dies wird sicher eine sehr schwierige Aufgabe sein, da alle Trassen einen großen Eingriff in unsere bestehende Landschaft darstellen und bekanntlich ja der „Teufel im Detail“ liegt. Diese Details müssen herausgearbeitet und abgewogen werden. Dann wird die Politik gefordert sein eine Entscheidung zu treffen. Diese muss aber nach sachlichen und fachlichen Gesichtspunkten erfolgen und darf nicht nach dem Motto „Wer am lautesten schreit, bleibt verschont“ getroffen werden. Leider hat die deutsche Verkehrspolitik jahrzehntelang keine klare Linie verfolgt, Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Und auch mit dem Auftrag des Bundesverkehrsministers an die Bahn, eine Zulaufstrecke für den BBT zu planen, wird es nicht getan sein. Die Verlagerung von Verkehren auf die Schiene muss attraktiv gemacht werden.