Nußdorf – Viele Hobbygärtner nutzten am „Tag der offenen Gartentür“ die Gelegenheit zum sprichwörtlichen „Blick über den Gartenzaun“, um einen Privatgarten zu besichtigen und auch die Gärtner kennenzulernen. Weit über 500 Besucher, so schätzt Familie Liegl, waren am Sonntag gekommen. Auch in den Gärten der anderen Nußdorfer Familien ging es hoch her.
„Schön war es, dass sich die meisten Besucher nicht nur einfach den Garten angeschaut, sondern auch Fragen gestellt haben“, erzählt Maria Liegl. Sie ist Vorsitzende des Nußdorfer Obst- und Gartenbauvereins und zählte zu den Gärtnern in Nußdorf, die ihre Gartentür öffneten.
Zu den Besuchern gehörten nicht nur zahlreiche Dorfbewohner, sondern auch Mitglieder benachbarter Obst- und Gartenbauvereine sowie gärtnerische Experten, die nach Anregungen für die Gestaltung von Gartenanlagen suchten.
Einen Besucher interessierte, wie viele Stunden ein Hobbygärtner im Garten denn so verbringe und ob man so einen Garten im Sommer auch mal zwei Wochen alleine lassen könne, um in Urlaub zu fahren.
Maria Liegl hatte auf fast jede Frage eine Antwort parat. „Ich verbringe gerade im Sommer so viel Zeit wie möglich in meinem Garten, aber nicht nur zum Arbeiten, sondern auch, um ihn zu genießen, denn in so einem kleinen Paradies ist es einfach herrlich“, schwärmte sie. Freilich fahre sie auch in Urlaub. Natürlich sei es wichtig, dass jemand hin und wieder nach dem Rechten sieht und das Gießen übernimmt.
Selbstverständlich sei ein pflegeleichter Garten mit Rasen und Randbepflanzungen auch schön. Ihr aber mache das Gärtnern viel Freude, es mache Spaß, Büsche und Blumen wachsen zu sehen, alte Sorten anzupflanzen und Insekten Heimat zu geben.stv