Rosenheim – Entscheidend ist, dass Rosenheim als siebtgrößter Bahnhof in Bayern mit täglich 20000 Fahrgastbewegungen nicht vom Personennah- und Personenfernverkehr abgehängt wird.
Zudem unterliegt der Bau einer neuen Trasse zwei Voraussetzungen: Erstens muss ihre Notwendigkeit sowohl im Hinblick auf das Verkehrsaufkommen als auch im Hinblick auf die Logistikketten und Zieldestinationen des internationalen Transportgewerbes nachgewiesen sein. Zweitens muss sie so landschaftsschonend wie möglich gebaut werden. „Werden am Ende des Dialogprozesses tatsächlich Neubaustrecken durch Aising, Pang oder Westerndorf- St. Peter in Erwägung gezogen, fordern wir zum Schutz von Bevölkerung und Landschaft eine weitestgehende Tunnellösung. Es geht nicht an, dass wir wertvolle landwirtschaftliche Flächen bewusst über Jahrzehnte hinweg von Gewerbe- oder Wohnbebauung freihalten und sie dann für eine oberirdische Bahntrasse opfern sollen“, so der Fraktionsvorsitzende.
CSU-Stadtrat und Landtagskandidat Daniel Artmann stößt ins gleiche Horn: „Die ohnehin schon begrenzten landwirtschaftlichen Flächen im Stadtgebiet müssen einem besonderen Schutz unterliegen. Das geht nur mit einer Tunnellösung. Wir wollen keine Billiglösung, sondern den maximalen Schutz für Mensch und Natur.“