Georg Dettendorfer

„Nordzulauf nicht weiter infrage stellen“

von Redaktion

IHK-Vizepräsident München und Oberbayern

Nußdorf – Die IHK für München und Oberbayern begrüßt die vorgestellten Grobentwürfe für eine Trassenplanung des Brenner-Nordzulaufs. Ein wichtiger Meilenstein sei erreicht, so IHK-Vizepräsident Georg Dettendorfer.

Besonders positiv beurteilt er, dass Rosenheim weiterhin Verkehrsknotenpunkt bleibt, und dass Teile der künftigen Bahnstrecke unterirdisch und entlang der Autobahn verlaufen sollen. Die Belastung für Mensch und Umwelt müsse so gering wie möglich gehalten werden, ist Dettendorfer überzeugt. In Hinblick auf das weitere Verfahren fordert er von Planern, Kommunen und Bürgern eine gute Zusammenarbeit. Jetzt seien die Gemeinde- und Regionalforen am Zug, die beste Lösung für das bayerische Inntal zu finden. Das Vorhaben weiterhin infrage zu stellen, sei hingegen nicht konstruktiv, erklärt Dettendorfer.

Eine große Rolle spielen dabei auch die aktuellen Verkehrsbeschränkungen auf der Inntalautobahn in Österreich. Die Blockabfertigungen kritisieren und gleichzeitig den Brenner-Nordzulauf infrage zu stellen, das passe nicht zusammen. Die viel gepriesene Güterverlagerung auf die Schiene funktioniere nur mit einer leistungsfähigen und modernen Bahntrasse – und die gibt es nur mit dem Brenner-Nordzulauf, so der Nußdorfer Spediteur.

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