Das erklärte Ziel: Eine führende Institution bleiben

von Redaktion

Jahreshauptversammlung beim TuS Großkarolinenfeld – Wieder zahlreiche Neuzugänge – Umfangreiches Angebot

Großkarolinenfeld – „Wir werden unsere ganze Kraft und Verantwortung dafür einsetzen, dass der TuS weiter eine führende und gestaltende Institution in unserer Gemeinde ist und bleibt“, betonte Vorstand Siegfried Strehle bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim. Dort er neben zahlreichen Sportlern auch Bürgermeister Bernd Fessler, Sportreferentin Monika Stöcklhuber sowie Ehrenmitglieder.

Zum Thema Datenschutzgrundverordnung stellte der Vorsitzende fest, dass der Verein keinen eigenen Datenschutzbeauftragten benötige, da weniger als zehn Personen mit personenbezogenen Daten zu tun hätten. Alle anderen Anforderungen seien inzwischen erledigt.

Erfreulich sei, dass wieder zahlreiche Neuzugänge zu verzeichnen waren; der Verein zähle dadurch derzeit 814 Mitglieder.

Als wesentlichen Punkt auf der Tagesordnung bezeichnete Strehle die Neufassung der Satzung. Die Abweichungen zur geltenden Satzung fasste er folgendermaßen zusammen: Die Umfirmierung des Gremiums von Vorstandschaft in Vereinsleitung, die Einführung einer Satzungsregelung zum Datenschutz sowie diverse inhaltliche Änderungen bei Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft, die Erhebung der Beiträge sowie die Wahlen und die Haftung des Vereins gegenüber den Mitgliedern. Die Anwesenden stimmten der Neufassung geschlossen zu – vorbehaltlich der Genehmigung durch das Gericht.

Einen positiven und detaillierten Bericht legte Kassenführer Michael Strauß vor. Erfreulich sei, dass das Haushaltsjahr mit einem Plus abschloss.

Die Berichte der Abteilungen eröffnete Silke Richter von der Abteilung Basketball. In Kooperation mit der Grundschule beteiligen sich daran zurzeit zwölf Kinder. Einige Teilnehmer hätten schon das Spieleabzeichen in Bronze, Silber und Gold erhalten. Die Abteilungsleiterin lud zudem zum ersten Familien-Sportfest des TuS für Samstag, 6. Oktober, ein.

Für die 33 Aktiven der Eishockey-Abteilung mit Sportleiter Felix Hörfurter beginnt die Saison wieder Ende Oktober, wie Sebastian Stohn berichtete.

Auf eine erfolgreiche Saison der Tennisabteilung mit derzeit 107 Mitgliedern blickte Abteilungsleiter Jakob Huber zurück. Mit dem Sportverein Solidität konnten neun Mannschaften im Jugend- und Erwachsenenbereich gemeldet werden. Erfreulich war der Aufstieg der Herren 70 und der Herren 30. Zum Sommertraining hätten sich bereits 45 Kinder angemeldet. Zudem beteilige sich die Abteilung wieder am Ferienprogramm der Gemeinde.

Aus dem Bericht der Abteilungsleiterin Fitness und Gesundheit, Daniela Thiele, ging hervor, dass dort 115 Erwachsene und 60 Kinder trainieren. Großer Beliebtheit erfreue sich die Pilates-Stunde, an der jeden Montag bis zu 40 Personen teilnehmen. Auch die Rückenfit-Stunde sei gut besucht. Bei den Kindern sei das neue Übungsgerät „Flick-Flock-Trainer“ sehr beliebt.

Einen umfangreichen Bericht über die Tätigkeiten der einzelnen Fußballsparten gab Sportwart Christoph Kremser ab (wir berichteten).

Ein sehr aktives Jahr 2017 mit neun Events sowie sieben eigenen und fremden Gürtelprüfungen verzeichnete die Judoabteilung mit ihren 71 Mitgliedern, so Abteilungsleiter Simon Pfaab. Bei den bayernweit ausgeschriebenen Blau- und Braungürtelprüfungen erreichten 30 Judokas den Gürtelgrad. Zudem hatte Klaus Gallin zur Freude des Vereins die Prüfung zum Schwarzen Gürtel mit Bravour bestanden.

Breiten Raum nahmen auch die Ehrungen ein: Eine Ehrenurkunde für 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Josef Mayer und Wolfgang Hörfurter; seit 50 Jahren ist Georg Zeltsperger dabei. Und für 25-jährige Mitgliedschaft wurden neben Vorsitzendem Sigi Strehle Stefan Huber, Alexander Wimmer, Martin Resch, Christine Hörfurter, Brigitte Gebelein, Mathilde und Josef Austermayer, Karin Heberling, Michaela Vorleitner und Kerstin Müller gewürdigt. Für besonderes ehrenamtliches Engagement erhielten Christoph Kremser und Markus Huber die Verdienstnadel in Bronze mit Kranz. Das Ehrenzeichen in Gold mit Kranz für 30 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit, in Anerkennung der Verdienste in der sportlichen Jugendarbeit, wurde Doris Wörndl überreicht.

Das Engagement von Vorstand, Trainern, Betreuern und aktiven Sportlern sowie der Sponsoren hob Bürgermeister Bernd Fessler hervor. Ohne deren Einsatz und Unterstützung würde das TuS Großkarolinenfeld nicht die Außenwirkung genießen, die er nun habe.gr

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