Flintsbach – Die auf Empfehlung des Diözesanrates der Katholiken und des Caritasverbandes gegründete Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für Caritas und Sozialarbeit im Dekanat Inntal hielt im Pfarrheim St. Martin Flintsbach ihre diesjährige Vollversammlung ab.
Vorsitzende Elisabeth Weiß konnte dabei die Sachbeauftragten für Caritas und Soziales sowie Altenarbeit der Pfarreien des Dekanats Inntal und in der Alten- und Sozialarbeit tätige Personen begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Referenten, Rosenheims Stadtpfarrer Andreas Maria Zach, der zugleich Vorsitzender des Caritas Kuratoriums ist, der Gründungsvorsitzenden Hanni Karrer und Hedwig Petzet, Sozialpädagogin für Gemeindecaritas.
In ihrem Rückblick berichtete die Vorsitzende über die Treffen des Leitungsteams zur Ausarbeitung der Jahresveranstaltungen, und der Teilnahme an den Kuratoriumssitzungen des Caritas-Zentrums. In dem ihr eigenen Charme zeigte Hanni Karrer auf, wie man auch mit schwierigen Menschen an der Haustüre zurecht kommt, auch vor dem Hintergrund, dass jeder einmal auf die Hilfe der Caritas angewiesen sein kann.
Bei den Neuwahlen zeichnete sich bereits im Vorfeld ein Generationenwechsel ab, gaben doch die Schriftführerin Irmgard Roßmair (Immelberg) nach 22 Jahren und Leitungsteam-Mitglied Isabella Plattner (Kiefersfelden) nach 16 Jahren ihre Ämter zurück.
Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Elisabeth Weiß (Flintsbach) bleibt Vorsitzende, Margit Lange (Brannenburg) bleibt im Leitungsteam. Neu gewählt wurde Schriftführerin Sonja Greim (Kiefersfelden). Neue Leitungsteam-Mitglieder sind Katharina Antretter (Großholzhausen), Elisabeth Dandberger (Nußdorf) und Käthe Mayrhofer (Flintsbach).
Den Fachvortrag des Abends übernahm der Rosenheimer Stadtpfarrer und Kuratoriumsvorsitzende Andreas Maria Zach zum Thema „Barmherzigkeit“. Am Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das als Appell zur tätigen Nächstenliebe gilt, beleuchtete er das Thema ausführlich. Mit einer Gefühlsbeschreibung des Wortes „Mitleid“, das über ein Wärmegefühl im Körper die Notwendigkeit zu helfen auslöst, begann Zach die Begriffserklärung „Barmherzigkeit“. Weiter erläuterte er, dass Barmherzigkeit konkrete Hilfe bedeutet, zu der es einen richtig hinziehe. Zur Barmherzigkeit gehöre auch der Begriff Gerechtigkeit. Dabei kam Pfarrer Zach auch auf den „Zielkonflikt“, zum Beispiel jetzt aktuell bei der Aufnahme von Flüchtlingen, zu sprechen.
Im Rahmen einer lebhaften Diskussion erläuterte Pfarrer Zach noch weitere Begriffe wie Bindung oder Freiheit. Er gab vielen Teilnehmern eine gestärkte Sichtweise zum Glauben mit.re