Kiefersfelden – Ist das eher beschauliche Kiefersfelden zum zentralen Ort eines Verbrechens geworden? Diese Frage beantwortet der Journalist und Schriftsteller Dieter Sdun in seinem neuen Krimi „Toter Mann mit Trachtenente, Lollo ermittelt“.
Dabei ist hauptsächlich Kiefersfelden der Schauplatz der „Mordsgeschichte“, aber auch das weitere Inntal bis Rosenheim bleibt nicht unberührt. Der Autor verströmt dabei durchaus Authentizität, führen seine Wurzeln doch in die Kiefer, wo er einen Teil seiner Kindheit verbracht hat und wo er „glücklich und sicher“ ist. Veröffentlicht hat Dieter Sdun bisher einen Erzählband „Herr Ludwig oder Das Leben an sich“ im Jahre 2007, aber „vier fertige Romane, meist Komödien, liegen noch bei mir in der Schublade“.
Mit dem jetzt erschienenen Roman will der Schriftsteller „dem Ort Kiefersfelden und seinen Bewohnern etwas zurückgeben von dem, was ich hier als Kind bekommen habe, und auch heute als Urlauber immer noch bekomme“.
Da darf man schon gespannt sein, was in dem Werk so alles zum Tragen kommt. Diese Neugierde kann durchaus befriedigt werden, denn Dieter Sdun stellt seinen Roman „Toter Mann mit Trachtenente, Lollo ermittelt“, am kommenden Sonntag, 8. Juli, um 10 Uhr beim Schaupenwirt, einem der authentischen Orte, in Form einer Lesung vor. hko