Bad Endorf – Am Pelhamer See in Bad Endorf haben sich jetzt zahlreiche Gemeindevertreter und Tourismusexperten zu einer Auftaktveranstaltung über eine zukünftige gemeinsame Tourismusstrategie getroffen. In Zentrum stand insbesondere die strategische Positionierung und Zielgruppenbestimmung.
Ergebnisse innerhalb eines Jahres
Zur Abstimmung dieser grundlegenden Parameter trafen sich Vertreter der Kommunalpolitik, der Gesundheitswelt Chiemgau, des Tourismusverbands Chiemsee-Alpenland, der Urlaubsgastgeber, der Gastronomie, des Gewerbes, der Kirchen und der kulturellen Einrichtungen, der Gesundheit und der Vereine. Die gemeinsam erarbeiteten Ansätze für eine touristische Version wurden in drei Gruppen erarbeitet.
In einem zweiten Schritt sollen dann noch im Laufe des Jahres bei drei ganztägigen Workshops konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Die Hauptsaison zu verlängern und die Vor- und Nachsaison zu beleben ist eines der wichtigsten Vorhaben der Strategie. Innerhalb eines Jahres sollen dann alle Ergebnisse vorliegen und möglichst viele bereits in der Umsetzung sein.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Tourismus in Bad Endorf von den Akteuren und Protagonisten im Ort und der Region und der Identifizierung mit den lokal gelebten Werten und Alleinstellungswerten lebt. Deshalb sollen die erforderlichen Schritte gemeinsam geklärt werden, da es nur so möglich ist, einen lebendigen Urlaubsort zu bewahren und die Positionierung weiter zu entwickeln.
Während des gesamten Prozesses und der noch folgenden Workshops wird Johannes Böhm, Tourismusexperte für Marke, Identität und Strategieentwicklung, vom Unternehmen Tourismuszukunft unterstützend dabei sein. Dabei ist es nach Ansicht der Marktgemeinde auch von Vorteil, dass Böhm bereits in der Region Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit dem Chiemgau-Tourismus in Traunstein und der Ruhpolding Tourismus GmbH gesammelt hat.
Die positive Stimmung bei der Auftaktveranstaltung wurde von den Teilnehmern bestätigt. Alle waren sich einig, dass das nächste Treffen möglichst bald stattfinden sollte, damit die erarbeiteten Perspektiven und Referenzen möglichst bald vertieft werden können. Es gilt nun, die derzeitig konstruktiven gesundheitstouristischen Entwicklungen in der Gemeinde durch die voranschreitenden Modernisierungs-, Attraktivierungs- und Erweiterungs-Maßnahmen der Chiemgau-Thermen für eine gemeinsame Tourismusstrategie zu nutzen. re