Helmut Mang, BMW 520i: Der schnurrt mit dem schönen Sechszylinder-Motor wie ein Kätzchen, dabei hat er schon 245000 Kilometer drauf. Das Auto kann man gut fahren, man gleitet fast lautlos dahin, und es ist voll alltagstauglich. Ich verbrauche gerade zwischen zehn und elf Liter, obwohl er Automatik hat.
Rolf Willems, MB 170 V Roadster: Mein Auto fährt noch wie ’ne Eins, ich geb ihm aber beim Tanken einen Schluck Bleizusatz rein. Was so toll ist beim Ausflug mit einem Oldtimer? Du kommst in wunderschöne Gegenden. Und du lernst nette Leute kennen. Es macht Spaß, mit einem alten Karren durch die Gegend zu fahren.
Johannes Paul Sczygiel, Ford A: Ich hab‘ schon als Kind Spielzeugautos gesammelt, und jetzt sammle ich halt echte Autos. Das ist mein Hobby. Der Ford A, Baujahr 1929, ist nicht mein ältestes Auto, ich habe noch eins aus dem Jahr 1911. Das ist ein richtiger Oldtimer. Die anderen sind doch nur Gebrauchtwagen. Foto wei
Jochen Geißenberger, MB 170 SAC Cabrio: Ich finde es prima, dass man in einer netten Gesellschaft mit den alten Autos fährt. In die Werkstatt kann ich nicht mehr gehen, weil man da von solchen Autos ja keine Ahnung hat. Man muss gute Bekannte haben, die einem aus der Patsche helfen, wenn mal was ist.
Kurt Gröbmiller, MB 170 V Cabrio: Ich fahre nur bei schönem Wetter. Die Ausfahrt mit einem Oldtimer sehe ich als kleine Herausforderung, es ist toll mit einem so alten Auto. Die Art zu fahren ist anders als mit einem Plastikbomber. Und die meisten, die mir entgegenkommen, freuen sich, sind rücksichtsvoller als sonst.
Franz Riederer, Jaguar E-Type: Mein erstes Auto war ein Lloyd, für 600 Mark damals gekauft, am Rosenmontag 1962. Ich habe mich schon immer für Autos interessiert, ich war mein Leben lang im Automobilgeschäft. Mit den neuen Autos kann ich aber nichts mehr anfangen. In den alten Autos ist halt noch Atmosphäre drin.