Pittenhart – Der Gemeinderat Pittenhart stimmte der Jahresrechnung 2017 zu. Der Haushalt 2017 wurde mit rund vier Millionen Euro in Einnahmen und Ausgaben abgeschlossen, davon waren 2,7 Millionen Euro dem Verwaltungshaushalt zuzurechnen, 1,3 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt.
Der Haushaltsausgleich erfolgte ohne Kreditaufnahme, stattdessen gab es wie geplant eine kräftige Entnahme aus den Rücklagen von fast 600000 Euro. Es befinden sich jedoch immer noch etwa 71000 Euro in der Rücklage. Der Schuldenstand von gut 60000 Euro liegt darunter, Pittenhart kann als schuldenfrei gelten. Diese positive Finanzlage der Gemeinde ist laut Rechenschaftsbericht von Kämmerin Isabella Bauer vor allem auf Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und dem Einkommenssteueranteil von etwa 50000 bzw. 42000 Euro zurückzuführen. So konnten dem Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen der Gemeinde getätigt werden, 295000 Euro aus dem Verwaltungshaushalt zugeführt werden, 204000 Euro mehr als im Haushaltsplan vorgesehen, ein Ausdruck der Leistungsfähigkeit der Gemeinde, wie Bürgermeister Sepp Reithmeier betonte. Am meisten wurde 2017 für Grunderwerb ausgegeben; hier schlug vor allem der Kauf des neuen Baugebiets mit über 500000 Euro zu Buche. Außerdem wurden Tausch- und Ausgleichsflächen für 388000 Euro erworben. Für die Sportplatzerweiterung wurden fast 183000 Euro ausgegeben, ebenso bei der Errichtung des Lehrbienenstands am Hilgerhof – die veranschlagten 50000 Euro wurden 2017 nicht eingesetzt. igr