Aschau – Die erste generationsübergreifende Spiel- und Sportolympiade konnte Aschaus Bürgermeister Peter Solnar am Samstag im Kurpark eröffnen. Diese fand im Rahmen des Gesundheitsprojekts „Druck runter – Aktivität rauf“ statt und wurde durch Dr. Birgit Böhm, Wissenschaftlerin am Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie der Technischen Universität München initiiert.
Das Sportfest begann mit der traditionellen chinesischen Heilgymnastik Qigong. Anne Rose King führte durch die ruhigen, ganzheitlichen Übungen für Geist und Seele. Der rauschende Fluss der hochwassergefüllten Prien sorgte im Hintergrund für ein besonderes Bewegungserlebnis in der Natur.
Nach der anschließenden Zumba-Einheit zu lateinamerikanischen Klängen öffneten die vielfältigen Spielstationen der Olympiade. Dort konnten die Teilnehmer ihre Schussgeschwindigkeit bei einem Elfmeter messen, auf einem Geschicklichkeitsparcours ihre Balance testen und beim Boule, Kegeln und Übungsspeer-Werfen ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. Zudem konnten neue Spiele, wie Bassalo oder Boom-Ball, ausprobiert werden.
Weitere Highlights waren die Aufführung der Ju-Jutsu- Abteilung des WSV Aschau, der Luftballonwettbewerb und die Riesenseifenblasen. Ein abschließender Kinder-Zumba-Tanz mit Christiane Felicitas Rieser rundete die Veranstaltung ab.
Dass neben der Bewegung auch Entspannung zur Prävention gehört, untermauerte die Klangmassagepraktikerin Angelika Eckert aus Aschau an ihrem Informationsstand.
Am Ende der Veranstaltung hielten rund 120 Teilnehmer im Alter von fünf bis 85 Jahren ihre Urkunden in den Händen.
Bewegung in den Alltag der Menschen zu bringen und so ein gesundes Altern in Gemeinschaft zu fördern, ist das Ziel der Wissenschaftlerin Dr. Böhm, die auch den Aschauer Frischluftbus in die Wege geleitet hat.
„Gemeinsam mit Kindern aktiv und gesund bleiben und dies in einer schönen Umgebung. Da freue ich mich schon auf die zehnte Spiel- und Sportolympiade“, verabschiedete sich ein fast 80-jähriger Senior stolz und voller Vorfreude.re