Neubeuern – Nach einem langen Krankheitsweg verstarb im 76. Lebensjahr Sepp Fradl aus Neuwöhr. Eine große Trauergemeinde begleitet die Urne des Verstorbenen zur letzten Ruhestätte. Pfarrer Dr. Darius Magunda sprach die Gebete in der Kirche. Neuwöhr und Neubeuern blieben der Mittelpunkt von Sepp Fradl. So brachte er sich vielfältigst in das Dorfleben ein. Dem Trachtenverein „Edelweiß“ Neubeuern, dessen Ehrenmitglied er seit einem Jahr war, galt seine große Leidenschaft. Ungezählte Arbeitsstunden leistete der gelernte Maler mit seinem Können für den Verein. Für die großen Jubiläen des Vereins schuf er die Festzeichen, so auch im vergangenen Jahr zum Gaufest, bereits stark eingeschränkt durch sein Leiden. Das Festgeschehen musste er als Zuschauer beim Festzug miterleben. Hohe Auszeichnungen wurden ihm zuteil.
Mit einem Ehrensalut bezeugte die Gebirgsschützenkompanie Neubeuern, welcher der Verstorbene seit 1975 angehörte, die zuverlässige Kameradschaft bei den Aktionen und Terminen des Vereins. Hauptmann Sepp Stadler kondolierte Ehefrau, Sohn, Schwiegertochter, Enkelkind und der Familie. Die Hymne „vom schönen Gamsgebirg“, intoniert von der Trauermusik, erinnerte die Trauergemeinde an die Faschingszeit in Neubeuern, in dessen Komitee vor der Vereinsgründung Sepp Fradl über viele Jahre mitwirkte. Präsident Tobias Heinrich, auch ein Nachbar des Verstorbenen, sagte Dank für die geleistete Arbeit. Für den TSV Neubeuern war Fradl als Spieler von der Jugend bis zu den Altherren aktiv. Ferner fand er auch noch die Zeit, sich als Schüler- und Jugendtrainer einzubringen. Weiter neigten sich die Fahnen des Trachtenvereins Immergrün Altenbeuern, der Veteranen und der Feuerwehr über der Grabstelle.