Aschau/Prien – Passend zu diesem Anlass wird eine Delegation aus Prienern und Aschauern mit dem Zug ab Prien um 16.03 Uhr nach Aschau fahren. An beiden Orten gibt es jeweils ein musikalisches Ständchen. Die Ankunft am Bahnhof Aschau ist um 16.17 Uhr.
Die Bahnlinie Aschau-Prien kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: So wurde auf Betreiben des Nürnberger Schwerindustriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett im Jahr 1877 mit den Bauarbeiten begonnen. Cramer-Klett gilt als Wohltäter für das Priental und hatte zwei Jahre zuvor Schloss und Besitz Hohenaschau von der Gewerkschaft Achthal-Hammerau erworben.
Impulse für
den Tourismus
Neben dem ökonomischen Aspekt, den Cramer-Klett vorwiegend im Auge hatte, brachte der Bahnlinienbau dem ganzen Priental einen entscheidenden Impuls in Richtung Tourismus. Noch bis heute reisen täglich Gäste auf den Schienen ins Priental an. Das passend zum Jubiläum vom Trachtenverein D’Griabinga geplante Weinfest am Hans-Clarin-Platz wurde witterungsbedingt allerdings abgesagt.re