Kiefersfelden – Die Bühnenprotagonisten aus den Vereinigten Staaten, Österreich, Niederlanden, Thailand und der Bundesrepublik hatten sich bei diesem Auftritt hauptsächlich Melodien aus bekannten Musicals ausgesucht, die sie nach kurzer Begrüßung vom Vorsitzenden der Musikkapelle Kiefersfelden, Werner Schroller, und Bürgermeister Hajo Gruber anstimmten.
In dem zweistündigen musikalischen Stakkato von IPAI und der Musikkapelle Kiefersfelden ließen es die Künstler so richtig krachen. Nahe der katholischen Kirche Heilig Kreuz war der Auftakt mit einem Medley aus „Jesus Christ, Superstar“ von der Musikkapelle gut gewählt, während die IPAI-Künstler dann aus dem Musical „West Side Story“ mit „One Hand, One Heart“ eines der bekanntesten Lieder anstimmten und mit einer beeindruckenden Bühnenshow unterlegten. Immer wieder sich abwechselnd, begeisterten sowohl die außergewöhnlichen Stimmwunder der Sänger als auch die instrumentalen Klänge der Musikkapelle Kiefersfelden die Zuhörer. Dazu gab der Gründer und Produzent von IPAI, Bruce Earnest, der nebenher seine Gesangstruppe auch auf dem Klavier begleitete, immer wieder interessante News zu den Auftretenden und deren Liedern und Shows.
Aber nicht nur diese Stimmen waren atemberaubend, auch die Vielseitigkeit der Nachwuchskünstler bei Tanz, Stepp oder Slapstick beeindruckten die begeisterten Besucher.
In nichts nach standen ihnen dabei die Kieferer Musikanten, die von Dirigent Jürgen Doetsch fein in das jeweilige Stück geführt und darin begleitet wurden. Vor allem aber die gemeinsamen Auftritte der beiden Gruppen riss das Publikum förmlich von den Sitzen, so bei dem Werk „Coming together“, wo dann alle Künstler den bunt illuminierten Kurpark zu einer großen Bühne machten und das grandiose Finale einläuteten. Der nicht enden wollende Applaus des begeisterten Publikums holte alle Protagonisten noch einmal auf die Bühne, auf der sie dann „New York, New York“ anstimmten und fast alle sangen mit.
Abschließend bedankte sich Werner Schroller bei IPAI-Gründer Bruce Earnest für dessen Kommen mit einem kleinen Präsent. Schroller betonte die enge Zusammenarbeit mit dem internationalen Künstlerinstitut, die schon 13 Jahre anhält. „So kann man getrost sagen, dass IPAI aus den USA bei uns in der Kiefer keine Unbekannte ist.“
Ein letztes Mal treten die rund 40 Sängerinnen und Sänger zum Abschlusskonzert am heutigen Freitag um 19.30 Uhr im Kurpark auf und werden auch hier sicher wieder das Publikum begeistern mit der Welturaufführung „Der Schauspieldirektor aus Alabama“. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung zeitgleich in der evangelischen Kirche statt.