Zum Bericht „Ich bin sehr zufrieden“ im Lokalteil:
Bei aller Wertschätzung um das Bemühen, die Chiemgau Thermen im Rahmen der Attraktivierungsmaßnahmen in ein gutes Licht zu rücken, vermisse ich regelmäßig die Erwähnung des Geschäftsbereichs „Medizin“ der GWC AG. Dieser Bereich beschäftigt mehr als 80 Prozent der GWC Mitarbeiter und erwirtschaftet mehr als 90 Prozent der Erträge des Konzerns.
Dieser Geschäftsbereich mit der Simssee Klinik in Bad Endorf, der Klinik St. Irmingard in Prien und den beiden ambulanten Rehazentren ist seit Jahrzehnten der Dukatenesel oder neuhochdeutsch die „cash-cow“ des gesamten Konzerns. Ohne diesen Bereich „Medizin“ und dessen Quersubventionen in den Bereich „Touristik“, zu dem auch die Thermen gehören, wäre schon vor Jahrzehnten das Licht in den Chiemgau Thermen ausgegangen und die „Thermalschwimmer und Saunisten“ säßen schon lange auf dem Trockenen. Auch der Titel „Bad“ würde schon lange der Vergangenheit angehören.
Verehrte Frau Bürgermeisterin Laban, die Mitarbeiter des Geschäftsbereichs „Medizin“ könnten diese Wertschätzung gut vertragen.
Dr. Kurt Lumpe
Höslwang